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Usedom Zinnowitz: Suche nach Kur-Chef geht weiter
Vorpommern Usedom Zinnowitz: Suche nach Kur-Chef geht weiter
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18:18 26.02.2019
Die Kurverwaltung in Zinnowitz sucht einen neuen Leiter. Derzeit führt Carsten Nichelmann kommissarisch die Geschäfte. Quelle: Hannes Ewert
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Zinnowitz

Die Suche nach einem neuen Kurdirektor geht in die nächste Runde. Wie Vize-Bürgermeister Fred Kruggel am Montag mitteilte, fand sich in der vergangenen Gemeindevertretersitzung am Dienstagabend keine Mehrheit für einen der beiden Kandidaten. Zwei Männer – einer aus Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel und der andere aus der Schweiz, stellten sich den Abgeordneten vor und beantworteten deren Fragen. Eigentlich war noch eine Frau eingeladen, doch diese trat die Reise auf die Insel Usedom gar nicht erst an, da sie bereits einen anderen Job gefunden hat. Dass die Gemeinde diese Nachricht erst jetzt mitteilt, hängt damit zusammen, dass nach der Kandidatenvorstellung zunächst die Bewerber über Schicksal informiert werden sollen, anschließend die breite Öffentlichkeit.

14 Männer und Frauen bewarben sich auf den Leiterposten in der Kurverwaltung. Die Ausschreibung wurde nötig, da der Vertrag zwischen Ex-Kurdirektorin Christine Beyer und der Gemeinde Zinnowitz nach etwas mehr als einem Jahr Ende Mai des vergangenen Jahres beendet wurde. Zur Begründung hieß es damals, dass es unterschiedliche Vorstellungen von der wirtschaftlichen Ausrichtung des Betriebes gibt. Zwischenzeitlich übernahm der technische Leiter des Hauses, Sven Gundlach, die Geschäfte der Kurverwaltung. Seit Oktober des Vorjahres hat Carsten Nichelmann, Leiter der örtlichen Sportschule, die Doppelfunktion als Leiter beider Objekte. Dass dies kein Dauerzustand sein soll, erkannten die Verantwortlichen schnell. Also musste die Stelle neu ausgeschrieben werden.

„Der Kandidat aus der Schweiz hat seine Wurzeln in Vorpommern“, so Kruggel. Dieser suchte nach einer neuen beruflichen Herausforderung und wollte sich wieder in seine Heimat bewerben. „Man muss aber auch dazu sagen, dass viele der 14 Bewerber nicht die nötigen Voraussetzungen für den Posten des Eigenbetriebsleiters mitbrachten“, so Kruggel. Deshalb konnte ein Gros der Bewerbungen von vornherein aussortiert werden, ohne sie bis ins Detail zu betrachten. „Ein Studium war Voraussetzung und wenn dies nicht da ist, hat der Bewerber in der Regel auch wenig Chancen“, erklärt Kruggel.

Doch wie geht es jetzt weiter? „Am 6. März beschäftigt sich der Hauptausschuss der Gemeinde mit dem Thema und wir werden uns zu diesem Thema Gedanken machen“, betont Kruggel. „Wir werden auch nochmal das Gespräch mit Carsten Nichelmann suchen und nach einer Lösung schauen“, so er. Bislang leitet er die Geschäfte. „Von vielen Seiten hört man, dass er das gut macht, aber er kann nicht beide Positionen ausfüllen“, sagt Kruggel. Generell hatte er einen schweren Start, da sich bei seiner Übernahme ein großes finanzielles Loch auftat. Wie die OZ damals berichtete, wurde teilweise mehr Geld ausgegeben als überhaupt durch die Kurtaxe eingenommen werden konnte. Einen Teil machten größere Veranstaltungen aus.

Auch Nordamts-Chefin Kerstin Teske erklärt, dass die Gemeinde Zinnowitz auf einem guten Weg ist, eine Lösung für den Kur-Chef-Posten zu finden. Noch sei allerdings noch nichts spruchreif.

Hannes Ewert

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