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Usedom „Strandidyll“ erstrahlt in neuem Glanz
Vorpommern Usedom „Strandidyll“ erstrahlt in neuem Glanz
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11:52 28.05.2019
Viola Busch ist die neue Hoteldirektorin in Trassenheide. Quelle: Henrik Nitzsche
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Trassenheide

„Es blutet uns schon das Herz, jetzt loslassen zu müssen“, sagt Adelheid Splieth. Sie sitzt im Frühstücksrestaurant schaut sich um und meint: „Das ist wirklich schön geworden.“ 14 Jahre hat sie mit ihrem Mann Egon und Sohn Alexander das Hotel „Strandidyll“ im idyllischen Dünenwald nur 70 Meter vom Strand in Trassenheide betrieben. Ende 2018 hat die Familie das Haus verkauft. Neuer Eigentümer ist die Vakon Immobilien GmbH aus Neubrandenburg, die den Hotelkomplex nun in siebeneinhalb Monaten modernisiert und erweitert hat.

„Rund 5,5 Millionen Euro haben wir investiert“, sagt Vakon-Geschäftsführer Ralf Kohl. Mit der Unternehmensgruppe Upstalsboom wurde ein Betreiber gefunden, der nun unter der Regie von Hotelchefin Viola Busch das Upstalsboom Hotel & Apartments Strandidyll sowie die angrenzende Residenz betreibt. Die Hotelkette hat auf Usedom fünf Ferienwohnungsanlagen und das Hotel „Ostseestrand“ in Heringsdorf.

Anlage wird ganzjährig betrieben

Auf der 1,5 Hektar großen Anlage in Trassenheide gibt es nun ein Hotel mit 24 Zimmer sowie 24 Apartments (14 wurden neu gebaut) in vier Gebäuden. Hinzu kommen zehn Ferienwohnungen, die umfassend modernisiert wurden. „Dazu gibt es noch ein Saunahäuschen mit zwei Saunen und Entspannungsbereich“, sagt Udo Krause, Objektentwickler von Upstalsboom. „Kiefern, Ruhe, Meer – das hier ist ein Kleinod“, schwärmt Krause von Objekt und Lage. Ende Mai werden die ersten Gäste erwartet. Während das Haus bei Familie Splieth nur von Ostern bis Oktober betrieben wurde, ist es nun ganzjährig geöffnet, wie Krause betont.

„Die große Herausforderung war es, neu und alt auf ein Niveau zu bringen. Wir wollten hier eine sommerliche Leichtigkeit erzielen. Wir haben mit viel Naturmaterial gearbeitet. Was passt denn besser, als in einem Kiefernwald einen Kiefernfußboden zu haben“, so Ralf Kohl, der vor Jahren das Projekt „Ostseepark Dünenland“ in Karlshagen realisiert hat.

Familie Splieth will sich nun mehr Zeit nehmen für Boot und Wohnmobil. „Wir sind beide über 70. Nun war es an der Zeit, kürzer zu treten“, sagt Adelheid Splieth, die seit vielen Jahren bereits in der Trassenheider Gemeindevertretung sitzt. 1992 ist die gelernte Krankenschwester ins Hotelgeschäft gekommen. „Den Pommerschen Hof in Zinnowitz hatten wir von 1992 bis 2000. Weil wir in Trassenheide lebten, suchten wir dort etwas“, so die Trassenheiderin. 2002 erwarben sie das Grundstück von der Uni Jena. Das Gebäude auf dem Areal wurde abgerissen und zwei Jahre später das Hotel „Strandidyll“ mit Ferienwohnungen eröffnet.

Die Hotelanlage im Kiefernwald nahe des Strandes wurde modernisiert und erweitert. Quelle: Henrik Nitzsche
Adelheid und Egon Splieth haben nach 14 Jahren ihr Hotel verkauft. Quelle: Henrik Nitzsche

Henrik Nitzsche

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