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Usedom Trassenheides Kurdirektor resümiert sattes Plus bei Übernachtungen
Vorpommern Usedom

Trassenheides Kurdirektor resümiert sattes Plus bei Übernachtungen

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13:26 05.01.2020
Piratenfeeling pur beim „Ball der Trassenheider Touristiker“: Bürgermeister Horst Freese (l.), Stefanie Pflock von der Kurverwaltung (3.v.l.) und Kurdirektor Mario Aldehoff (3.v.r.) hatten zusammen mit dem Piraten-Trio und Ines Schröder, Mitarbeiterin der „Seeklause“ (2.v.r.) Spaß. Quelle: Cornelia Meerkatz
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Trassenheide

Piratenstark ging es zu beim Trassenheider Touristikerball im Hotel „Seeklause“. 130 Gäste waren am Sonnabend der Einladung des Eigenbetriebes Kurverwaltung gefolgt und feierten ausgelassen bis zum frühen Morgen. Den Ball gibt es seit nunmehr 15 Jahren.

Im Hotel „Seeklause“ feierten 130 Gäste aus der Tourismusbranche des Seebades Trassenheides. Der Ball ist ein Dankeschön des Eigenbetriebes Kurverwaltung für eine sehr gute Saison 2019.

Kurdirektor Mario Aldehoff resümierte für das zurückliegende Jahr 2019 eine sehr gute Saison. Von Anfang Mai bis Ende Oktober wurden 86 369 Ankünfte und gezählt 424 930 Übernachtungen. Das ist ein sattes Plus bei den Anreisen von über zehn Prozent und bei den Übernachtungen von mehr als 4 Prozent. Die meisten Gäste kommen nach Aussage von Stefanie Pflock von der Kurverwaltung aus Berlin, Brandenburg und Sachsen und bleiben durchschnittlich fünf Tage. „Aber auch ganz viele Familien aus Nordrhein-Westfalen entdecken Trassenheide als Urlaubsort für sich“, sagte sie.

Sechs barrierefreie Strandzugänge

Kurdirektor Aldehoff betonte, dass auch weiterhin in die touristische Infrastruktur investiert werde. Dazu zähle die Weiterführung der Teilsanierung der Strandpromenade, die Sanierung und der Neubau von Strandtoiletten und die Schaffung von sechs barrierefreien Strandzugängen. Auch die Umgestaltung des Kurmuschelvorplatzes habe man im Visier. „Wir nehmen die Wünsche unserer Gäste sehr ernst, sie sind unser Maßstab“, sagte Aldehoff. Deshalb gebe es auch Erhebungen des Eigenbetriebes zur Gästezufriedenheit, die genau ausgewertet würden.

Trassenheides Bürgermeister Horst Freese nutzte die Veranstaltung für ein großes Dankeschön an alle Touristiker im Ort. Nur dank gemeinsamer Anstrengungen liege das Seebad immer wieder in der Gunst der Urlauber ganz vorn, betonte er. Zugleich freute er sich, dass aus der Nachbargemeinde Karlshagen Bürgermeister Sven Käning der Einladung des Abends gefolgt war. Das zeige, dass beide Gemeinden auf Augenhöhe miteinander verkehren würden.

Verwaltungschefin muss tanzen

Dass die Trassenheider zu feiern verstehen, bewiesen sie dann zusammen mit dem Käptn-Jack-Sparrow-Double Lucas Ayala. Der Argentinier sorgte gemeinsam mit seinen Partnerinnen Franziska Rausche und Pandora Michele Lorenz für zünftiges Piratenfeeling. Nur wer eine Aufgabe erfüllte (oder ein paar Schmuckstücke ablieferte), durfte in den Saal: Kerstin Teske, Verwaltungschefin des Amtes Usedom-Nord beispielsweise hatte keinen Schmuck dabei und musste daher erst ein Tänzchen mit dem Piratenkapitän absolvieren.

Mutproben ganz anderer Art mussten sechs Trassenheider absolvieren: Sie mussten mit verbundenen Augen ein giftgrünes wackeliges Etwas sowie Neptuns Trunk probieren. Glücklicherweise stellte sich das Ganze am Ende als Götterspeise und Sprite heraus, sodass Magenverstimmungen nicht zu befürchten waren.

Vermieter und Hoteliers verstehen zu feiern

Frank Römer und sein Team vom Familien Wellness Hotel „Seeklause“ sorgten für ein leckeres Büfett. Die Kalorien konnten dann bei guter Musik wieder abgetanzt werden. Zu den Gästen des Abends gehörten viele Zimmer- und Strandkorbvermieter wie Petra und Christel Meyer sowie Hoteliers, darunter Torsten Kaliebe. Neben dem Hotel hat er noch Ferienwohnungen, sodass er insgesamt auf 100 zu vermietende Betten kommt. Er sprach mit Zufriedenheit vom Jahr 2019: „Familie und Mitarbeiter haben ihr Auskommen und gut zu tun damit“, sagte er.

Der Eigenbetrieb Kurverwaltung wird auch im kommenden Jahr diese besondere Form das Dankes für die gute Zusammenarbeit aller Touristiker beibehalten. Kurdirektor Mario Aldehoff und sein Team werden bis dahin wieder ein passendes Motto zum Feiern finden, wie er versicherte.

Von Cornelia Meerkatz

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