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Usedom Trinkwasser kontra Erdgas
Vorpommern Usedom Trinkwasser kontra Erdgas
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17:12 23.02.2018
Die geplante Erdgasförderung auf Usedom rief bereits heftigen Protest der Einwohner hervor.
Die geplante Erdgasförderung auf Usedom rief bereits heftigen Protest der Einwohner hervor. Quelle: Tom Schröter
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Heringsdorf

Die Seebadgemeinde Heringsdorf (Landkreis Vorpommern-Greifswald) schmiedet Pläne, um Erdgas-Erkundungsbohrungen im Bereich des Schloonsees ein für allemal zu blockieren.

„Wir wollen, dass die Gegend am Schloonsee zum Wasserschutzgebiet wird, auch, um neue Trinkwasserreservoire zu sichern“, betonte Bürgermeister Lars Petersen in der jüngsten Sitzung des zeitweiligen Ausschusses „geplante Erdgasförderung in der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf“.

Am Schloonsee, erklärte Petersen, sei der einzig noch verfügbare Standort, an dem die Gemeinde einen Trinkwasserbrunnen bohren lassen könne.

Um die vorhandenen Trinkwasserschutzzonen zu sichern und die Schutzzone zwischen Bansin und Neuhof zu erweitern, habe man sich im Januar mit Vertretern des Zweckverbandes Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Insel Usedom getroffen.

Dietmar Pühler