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Usedom Hegegemeinschaft für Rotwild zeigte Trophäen
Vorpommern Usedom Hegegemeinschaft für Rotwild zeigte Trophäen
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11:14 04.04.2019
Manfred Henkel und Rüdiger Ewert aus Benz und Karlsburg sind seit Jahren als Treiber bei der Jagd dabei. Zusammen mit dem Mitglied der Hegegemeinschaft Michael Müller (v.l.) betrachten sie die Trophäen. Quelle: Cornelia Meerkatz
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Anklam

Geweihe, wohin das Auge blickte: Bei der Trophäenschau der Rotwildhegegemeinschaft „Zwischen Peene und Ryck“ wurden in diesem Jahr insgesamt 133 Geweihe gezeigt. Davon stammten 93 von Rot- und 40 von Damhirschen. Das Wild wurde im zurückliegenden Jagdjahr erlegt. Für drei der Trophäen konnte eine Silbermedaille vergeben werden. Zahlreiche interessierte Gäste nutzten die Ausstellung am vergangenen Wochenende zu einem Besuch. Die Trophäenschau ist eine Pflichtausstellung und behördlich angeordnet.

Dr. Ludwig Hill, Vorstandsvorsitzende der seit über 20 Jahren bestehenden Rotwildhegemeinschaft, sprach 2018 von einem immer noch zu hohem Wildbestand. Die Tendenz sei zwar sinkend, aber nach wie vor müsse größte Sorgfalt auf die Erfüllung der festgelegten und mit der Jagdbehörde abgestimmten Abschusspläne gelegt werden. „Unser Ziel ist es, diesen Wildbestand gesund zu erhalten, damit auch unsere Kinder und Enkel die Tiere noch in natürlicher Umgebung erleben können. Doch dazu müssen wir ihn bewirtschaften und auch bejagen“, erläuterte Hill. Erfreut zeigte er sich darüber, dass derzeit wenig Wildschäden zu beklagen seien. Das hänge zum einen mit der reichen Eichelmast im Herbst zusammen, zum anderen auch mit dem großen Futterangebot im Winter durch den ausgebliebenen Schnee.

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Dr. Ludwig Hill aus Bömitz ist Chef der Rotwildhegegemeinschaft "Zwischen Peene und Ryck" Quelle: Cornelia Meerkatz

Die Jagdfläche der Rotwildhegegemeinschaft beträgt 75 000 Hektar. Davon sind 15 600 Hektar Wald, 4400 Hektar Bruch und über 51 000 Hektar landwirtschaftliche Fläche. Es gehören 184 Reviere zwischen Greifswald, Lubmin, Wolgast, Anklam und Jarmen dazu.

Cornelia Meerkatz

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