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Usedom UBB gewinnt neue Partner für „Hotel und Insel erleben“
Vorpommern Usedom UBB gewinnt neue Partner für „Hotel und Insel erleben“
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00:00 12.11.2016
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Ahlbeck

Was vor drei Jahren zwischen der Usedomer Bäderbahn (UBB) und dem Hotel „Das Ahlbeck“ als Pilotprojekt begann, hat nun drei neue Mitstreiter gefunden. Sowohl die Ferienwohnanlage „Alte Molkerei Liepe“ als auch die Pension „Spitzhörnbucht“ in Wolgast und das Travel Charme Strandhotel Bansin bieten mittlerweile ihren Gästen das Ticket „Hotel und Insel erleben“

an. Aktuell befinde sich die UBB mit weiteren Partnern im Gespräch, so Andreas Elfroth, Leiter Busbetrieb bei der UBB. Allein in Zinnowitz gebe es vier Hotels, die Interesse zeigten.

Mit Hoteldirektorin Petra Bensemann vom „Das Ahlbeck“ ist sich Elfroth einig, dass dieses Angebot ein gutes Instrument ist, um Gäste von der Straße herunter zu holen. Der Hotelausweis mit UBB-Logo verschafft den Gästen der Teilnehmerhotels ohne Mehrpreis die kostenlose Nutzung aller UBB-Bahnen und Busse.

Die Hotelchefin bestätigt, dass rund ein Drittel ihrer Gäste regelmäßig das Ticket in Anspruch nehmen. Äußerungen wie „Frau Bensemann, wir sind mit der Bahn am Stau vorbeigefahren“ seien nicht selten. Man brauche einen langen Atem, sagte Petra Bensemann und: „Der Erfolg gibt uns Recht, wenn jetzt nach drei Jahren neue Partner dazu kommen.“

Wer nicht in den Genuss des „Hotel-Tickets" kommt, kann immerhin mit dem Usedom-Ticket günstig fahren. Mit dieser Tageskarte können Fahrgäste einen Tag lang in allen UBB-Bussen und -Bahnen fahren und nun auch noch zusätzlich den ganzen Tag ein UsedomRad ausleihen.

Mit dem Bus über die Grenze fahren, das schließt Andreas Elfroth, Leiter Busbetrieb der UBB, allerdings aus. „Die Konzession für die Kaiserbäderlinie, die von Bansin bis zur Grenze verkehrt, liegt bei der Usedomer Bäderbahn“, betont Elfroth. Er reagiert damit auf Ankündigungen aus der polnischen Nachbarstadt Swinemünde. Dort wird an der Wiederaufnahme der Europalinie gearbeitet. Damit soll die städtische Busgesellschaft „Komunikacja Autobusowa“ (KA) beauftragt werden. Für Elfroth ist das Ansinnen der polnischen Seite nachvollziehbar. Denn vor Übernahme des Busverkehrs von Ostseebus hätte die Europalinie der KA einen jährlichen Gewinn von 80 000 Euro durch Fahrgasteinnahmen auf der deutschen Seite beschert. Kein Wunder also, dass diese lukrative Strecke der jetzigen Kaiserbäderlinie Begehrlichkeiten weckt. Doch die UBB braucht die Einnahmen aus der Kaiserbäderlinie. „Damit finanzieren wir alle Linien. Das funktioniert nur im Gesamtpaket“, betont Elfroth.

Sollte die KA eine grenzüberschreitende Linie beantragen, so könnte diese wegen der UBB-Konzession nur als Gelegenheitsverkehr behandelt werden. Das bedeutet, dass in Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin jeweils nur eine Haltestelle angefahren werden darf.

Dietmar Pühler

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