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Usedom Ulrich Faust meistert Transalpine-Run
Vorpommern Usedom Ulrich Faust meistert Transalpine-Run
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00:00 15.09.2014
Ulrich Faust und sein Mitläufer Manfred Woysch (r.). Quelle: privat
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Korswandt

Der Insulaner Ulrich Faust ist ein Extrem-Sportler. Er hat schon mehrere ultra-lange Laufstrecken hinter sich. Vor Kurzem war er mit dem Darmstädter Manfred Woysch beim GoreTex-Transalpine-Run 2014 unterwegs. In acht Tagen mussten 292 km von Ruhpolding nach Sexten (Südtirol/Italien) bewältigt werden. Fast jede Etappe entsprach einer Marathondistanz, dabei mussten die Läufer bestimmte Punkte der Strecke in festgelegten Zeiten passieren.

Faust und Woysch hatten keine Probleme damit. Sie standen sogar zweimal auf dem Treppchen, als das Team, das die meisten Plätze nach vorn gut gemacht hatte. Natürlich waren beide am Ziel total platt.

Von den 300 Teams am Start erreichten nur 190 das Ziel. Das Duo aus Korswandt und Darmstadt kam auf dem 13. Platz seiner Altersklasse ins Ziel. „Der Schmerz ist inzwischen vergangen, der Ruhm, es geschafft zu haben, bleibt“, so Faust. „Es war wirklich hammerhart. Doch es war klar, dass geht an die Substanz! Ich bin superglücklich, dieses Rennen mit meinem Partner so erfolgreich gemeistert zu haben.“

Der GoreTex-Transalpine-Run ist zweifellos das härteste Ultratrail-Etappenrennen in Europa. Es gab Tagesetappen bis zu 50 km, und dies in zum Teil hochalpinen Gelände über 2500 Meter Höhe. Das bedeutete häufig, im Tal bei ca. 15 Grad zu starten, den Berg zu überschreiten bei eisigen Minusgraden, kaltem Wind und Schnee, um dann später wieder bei normalen Temperaturen am nächsten Etappenort anzukommen. Grüne Almwiesen und schneebedeckte Bergübergänge, Geröllwege und verbocktes Gelände, all das galt es, zumindest in den ersten vier Tagen, bei sehr schlechtem Wetter zu meistern.

Die Sicherheit der Läufer stand dabei vor allem. Jeden Tag gab es Gepäckkontrollen der obligatorischen Ausrüstung im Laufrucksack: Warme Kleidung, wärmende Notfalldecke, lange Laufhose, Elastische Binden und einiges mehr waren Pflicht. Wenn etwas fehlte, gab es eine Disqualifikation.



gn

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