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Usedom Umzug generalstabsmäßig vorbereitet
Vorpommern Usedom Umzug generalstabsmäßig vorbereitet
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00:00 26.11.2016
Der zweijährige Umbau der Europaschule wird für alle Beteiligten ein echter Kraftakt werden. Gute Nerven werden da gefragt sein. FOTO: DIETMAR PÜHLER
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Ahlbeck

. Im Februar des neuen Jahres soll es losgehen mit dem Umzug der 27 Klassen der Europäischen Gesamtschule Insel Usedom und im März mit dem Umbau in ein modernes Schulgebäude begonnen werden. Insgesamt rechnet Schulleiter Jürgen Räsch mit einer Bauzeit von 24 Monaten.

Nach den Winterferien werden sich die 478 Schülerinnen und Schüler auf insgesamt fünf Auslagerungsgebäude verteilen. Der Bürgertreff, der bisher die Oberstufenklassen beherbergt, wird weiterhin genutzt. Hier werden ein Klassenraum, zwei Fachräume für Informatik, ein Fachraum für Biologie und ein allgemeiner Fachraum angesiedelt sein. Darüber hinaus wird die Schulleitung im bisherigen Jugendtreff ihren Sitz haben. Dort seien die notwendigen Voraussetzungen mit Alarmanlage und Sicherheitstechnik für den Schulserver gegeben, so Räsch. „Der Jugendclub muss zwangsläufig ausziehen“, bedauert der Schulleiter.

Die Jugendlichen finden während der Bauphase in der ehemaligen Kita „Ahlbecker Gören“ in der Schulstraße ein neues Domizil. Dort werden auch die Lehrküche der Schule sowie die Räume für den Kunst-, Polnisch- und Geografieunterricht untergebracht sein. Neben der Pommernhalle werden Container für die Naturwissenschaften aufgestellt, mit je einem Fachraum für Chemie und Physik. Außerdem soll die Mensa während der Übergangszeit als Musikfachraum genutzt werden. Als viertes Haus in Ahlbeck wird das ehemalige Innova-Gebäude in der Wiesenstraße die komplette Oberstufe aufnehmen. Hier sind sechs Klassen- und zwei Kursräume für Kunst und Musik vorgesehen.

In Bansin schließlich wird die ehemalige Grundschule die Orientierungsstufe und zwei 7. Klassen (Regionalschulzweig) beherbergen. Hier stehen acht Klassenräume, ein Werk- und ein Computerraum sowie die Sporthalle zur Verfügung.

„Wir versuchen, die Wege möglichst kurz zu halten“, betont der Schulleiter, der vor dem Sozialausschuss bereits die Schulkonferenz über den durchgeplanten Umzug informiert hatte. „Die Lehrer sind schon so eingetaktet, dass wir nach dem ersten Schulhalbjahr trennen können. Wir haben einige Kollegen, die den ganzen Tag nur in Bansin oder nur in Ahlbeck sind.“

Sowohl für die Schüler als auch die 47 Lehrer, zwei Referendare und eine Bundesfreiwilligendienstleistende wird die rund zweijährige Bauphase ein wahrer Kraftakt werden. Allerdings lassen sich die Unannehmlichkeiten mit fünf Schulstandorten nicht gänzlich vermeiden, da für den Schulumbau ein Komplettauszug nötig ist.

Seitens der Verwaltung betonte jedenfalls Vize-Bürgermeister Marcus Strömich, dass der Unfall- und Brandschutz an den neuen Standorten bereits gründlich geprüft sei. Er bezeichnete die Schulsanierung als eine „Mammutaufgabe für die Gemeinde“ und hofft, dass alles reibungslos läuft.

Eine Abstimmung sei bereits mit der Usedomer Bäderbahn (UBB), die den Schülerverkehr übernommen hat, erfolgt, berichtete Jürgen Räsch. Ihm zufolge soll der Fahrplan an die Auslagerung im Februar 2017 angepasst werden.

Dietmar Pühler

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