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Usedom Vier Millionen Euro für neue Straßen
Vorpommern Usedom Vier Millionen Euro für neue Straßen
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00:00 26.11.2016
Die Ecke Delbrückstraße/Neuer Weg soll im Zuge der Baumaßnahme erneuert werden. FOTO: HENRIK NITZSCHE
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Heringsdorf

. Eine der wichtigsten Verbindungsstraßen in der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf soll im kommenden Jahr saniert werden. Über vier Millionen Euro stehen zur Verfügung, um die Delbrückstraße (ab Travel Charme Strandidyll Heringsdorf) bis zur Ahlbecker Goethestraße inklusive aller Nebenstraßen zu erneuern. Heringsdorfs Bauamtsleiter Andreas Hartwig kündigte in der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend für Januar 2017 eine Einwohnerversammlung an.

Gemeinde Heringsdorf bekommt Fördermittel für Bau der Delbrückstraße inklusive Nebenstraßen

Der rund 2,4 Kilometer lange Abschnitt zwischen den beiden Orten könnte logistisch zu einer enormen Herausforderung für die Gemeinde werden. „Wir haben in dem Bereich viele Hotels sowie Anwohner und Vermieter von Ferienwohnungen. Da sind viele Gespräche notwendig. Ohne Bauabschnitte wird es nicht gehen“, sagt Hartwig.

Geplant ist der Ausbau der Straßen mit Asphalt oder Betonpflaster mit einer Breite von 4,50 Metern bis 5,50 Meter. Gehwege und Multifunktionsstreifen sollen eine Beton- oder Natursteinpflasterdecke bekommen. Für den ruhenden Verkehr sind in dem Abschnitt 17 Pkw-Stellflächen sowie zwei Stellplätze für Busse geplant. Im Zuge des Straßenbaus sollen laut Hartwig auch neue Leitungen des Insel-Wasserzweckverbandes, der E.dis und der Gasversorgung verlegt werden. „Ein Schwerpunkt ist die Regenentwässerung. Gegenwärtig haben wir in dem Bereich nur eine punktuelle Hilfslösung. Nach der Maßnahme soll auch ein Starkregenereignis aufgefangen werden können“, sagt der Bauamtsleiter.

Der Fördermittelantrag für die Parallelstraße zur Promenade datiert von Mai 2014. Nach gut zwei Jahren kam nun der Zuwendungsbescheid aus Schwerin in Höhe von rund 3,6 Millionen Euro. „Die Eigenmittel der Gemeinde in Höhe von rund 600 000 Euro sind im Haushalt der nächsten Jahre verankert“, so Hartwig. Einen Teil davon kann die Kommune durch Straßenbaubeiträge der Anlieger refinanzieren.

Baubeginn soll 2017 sein, da der Fördermittelgeber die Gemeinde aufgefordert hat, bis Oktober nächsten Jahres bereits 1,5 Millionen Euro abzurufen. Laut Verwaltung hängt der Start der Bauarbeiten entscheidend von den Planungen der anderen Versorger ab. „Wir können die Straße ja nicht aufreißen lassen und warten, bis beispielsweise der Wasserverband tätig wird. Das muss gut koordiniert werden.

Deshalb kann ich mich auf ein Datum nicht festlegen“, so Hartwig. Die Verwaltung gehe von einer Bauzeit von rund zweieinhalb Jahren aus. „Wenn wir ohne Sommerpause bauen, würde es sicherlich schneller gehen.“

Die Mittel aus Schwerin werden in Jahresscheiben ausgezahlt – 1,5 Millionen sollen 2018 überwiesen werden und über 500 000 Euro bis 30. April 2019.

Henrik Nitzsche

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