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Usedom Diese leckeren Sachen gab es bei der Wildgala auf Usedom
Vorpommern Usedom Diese leckeren Sachen gab es bei der Wildgala auf Usedom
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20:01 03.11.2019
Service-Mitarbeiterin der stellvertretende Restaurantleiter René Borchers servieren den Hauptgang: Wildschweinrücken mit Portweinzwiebeln, bardierten Wachsbohnen und Pastinakenpüree. Quelle: Hannes Ewert
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Köpinsee

Zum Abschluss der Usedomer Wildwochen wurde es im Hotel „Seerose“ in Kölpinsee nochmal richtig schmackhaft. Traditionell enden die Wildwochen mit der „Wildgalaim Restaurant „Alexander“. Hotelchef Gerd Schulz begrüßte am Samstagabend 120 Gäste in seinem Haus. „Der Abend ist seit vielen Wochen ausverkauft. Die Gäste kommen aus allen Himmelsrichtungen in sein Hotel, um einen Abend lecker zu speisen.

Zum Abschluss der Usedomer Wildwochen lud das Hotel Seerose in Kölpinsee am Sonnabend zur Wildgala ein.

„Wir haben vier verschiedene kulinarische Höhepunkte im Jahr. Die Heringsgala, die Wildgala, der Winzerabend und das Martinsgansessen“, sagt der Hotelier. Für seine Gäste sei es immer ein besonderer Buchungsanreiz, auf die Insel Usedom zu kommen. Er betonte, wie gesund das Wildfleisch für den Menschen ist. „Wir als Menschen haben keinen unmittelbaren Einfluss auf die Nahrung des Wildes. Das Wild isst dann also nur Sachen, die in der Natur gesund sind“, erklärt Schulz. Ein Sechs-Gang-Menü löste bei den Gästen die ein oder anderen Gaumenfreuden aus. „Wir machen etwas für den Gaumen, die Zunge und das Auge“, so Schulz. Für seine Küche ist solch ein Abend eine große Herausforderung. „Auf der anderen Seite können die Kollegen zeigen, was sie kochen können“, sagt er.

Wie Sylvia Acksteiner, Inhaberin der gleichnamigen Berliner Eventagentur, erzählt, wurden die Wildwochen nach dem Ausstieg der Kaiserbäder als Partner des Eröffnungstages und von Hotelier Tilo Naumann, beinahe totgesagt. Es hat sich jedoch eine neue Interessengemeinschaft gefunden, die die Usedomer Wildwochen am Leben erhalten. Die Mitglieder setzen sich aus den Kurverwaltungen in Koserow und Ückeritz, dem Forstamt Neu Pudagla sowie den Hotels Meeressterne und Strandhotel Seerose Kölpinsee zusammen. Sie arbeiten an dem Format, welches die Insel verbindet. „So ein Insel-Format, so ein Alleinstellungsmerkmal kann nicht verloren gehen“, sagt sie. Aus Liebe zur Insel und mit dem ’Blick über den Tellerrand’ – von einer Kommune, von einem Hotel auf die ganze Insel“, sagt sie.

Felix Adolphi, Leiter des Forstamtes in Neu Pudagla, war mit der Neuausrichtung der Wildwochen zufrieden. „Besonders den Wilde(n) Markt auf dem Hof des Forstamtes empfinde ich als vollen Erfolg“, sagt er. „Vor einer Premiere ist man immer gespannt, wie das Ganze angenommen wird und mit Laufkundschaft, wie früher in Bansin, war hier nicht zu rechnen. Dank der guten Vorbereitung durch die Partner der IG und die gezielte Werbung der Agentur Acksteiner haben wir uns den ganzen Tag über interessierte Besucher bei dem abwechslungsreichen Programm freuen können.“

Für das kommende Jahr haben die Macher des Events bereits schon Visionen in den Kopf gesetzt. „Die Wildwochen sollen zu einem inselweiten Ereignis werden. Noch mehr Restaurants, mehr aktive Mitwirkung weiterer Kurverwaltungen und Kommunen und ein dauerhaftes Engagement der Usedomer Interessengemeinschaft (UTG, TVIU, Hotelverband, Dehoga)“, erklärt Sylvia Acksteiner. In den teilnehmenden Restaurants sollen auch Veranstaltungsangebote zum Thema Wald, Wild und Jagd, gegeben werden. Außerdem sollen Pilze und der „1. Kur- und Heilwald Europas in Heringsdorf“ besser einbezogen werden. Spezielle Koch- und Rezeptaktionen, eventuell mit dem Köcheklub Usedom sind auch in Planung.

Von Hannes Ewert

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