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Usedom Freude und Sterneregen in Karlshagen
Vorpommern Usedom Freude und Sterneregen in Karlshagen
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00:12 29.01.2015
Silvia-Beate Jasmand (l.) und die Leiterin des Campingplatzes, Ina Werth, mit der Urkunde. Fotos(2): Christina Hoba
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Karlshagen

Viele Urlauber kommen schon länger in das „Dünencamp“ nach Karlshagen, als die 27-jährige Chefin Ina Werth überhaupt auf der Welt ist — seit 40 oder 50 Jahren. Nicht umsonst ist der fünf Hektar große Zeltplatz zwischen Kiefernwald und Ostseestrand so beliebt. Er wurde nun zum vierten Mal in Folge vom Deutschen Tourismusverband mit fünf Sternen geehrt. Es handelt sich dabei um die höchste Auszeichnung, die sich ein Campingplatz verdienen kann.

Bis zum Jahr 2018 strahlen die fünf Sterne weiterhin über dem Dünencamp. Der persönlichen Prüfung durch einen Herren des Bundesverbands der Campingwirtschaft hielten Ina Werth und ihr Team allemal stand. Am 8. Januar reiste der Prüfer mit seinem Bewertungsbogen an. Sanitäranlagen, Rezeption und der gesamte Campingplatz standen auf dem Prüfstand.

„Das Camp in Karlshagen punktet mit seiner perfekten Lage am Strand. Aber das genügt bei weitem nicht, um den modernen Gast zufrieden zu stellen. Qualität und Sauberkeit, insbesondere im Sanitärbereich, sind das A und O“, sagt Silvia-Beate Jasmand, Leiterin des Eigenbetriebes „Tourismus und Wirtschaft“, der Betreiber des Campingplatzes ist. „Ständige Investitionen und die fast ,liebevolle‘ Pflege unserer Gäste sind notwendig, um das 5-Sterne-Niveau zu halten.“ Doch was versteht die Leiterin des Eigenbetriebes unter „liebevoller Pflege“?

„Dazu gehört zwar kein Kuss zur Guten Nacht“, klärt Leiterin Werth amüsiert auf: „ Aber beispielsweise, dass wir 90 Prozent unserer Gäste mit dem Namen begrüßen können. Das gibt ihnen ein angenehmes Gefühl, denn auf vielen anderen Plätzen wird der Camper oft mit seiner Stellplatznummer angesprochen.“ Auch der Service, dass die Wohnwagen mit einem Traktor durch den weichen Strandsand an den Stellplatz gezogen werden, empfinden die Gäste als angenehm. Dazu kommen behindertengerechte, modern ausgestattete Sanitäranlagen, die Sauberkeit, das Vorhandensein von Familienbädern, ein separater Spielplatz für die jüngsten Urlauber und mehrsprachige Informationen für die Gäste an der Rezeption und auf der Website. Das sind nur einige der vielen strengen Kriterien, die erfüllt sein müssen, um mit der höchstmöglichen Klassifizierung ausgezeichnet zu werden.

Ina Werth führt den Platz seit vier Jahren, sie kennt sich aus mit dem Bewertungsverfahren. Vor drei Jahren seien die Anforderungen des Tourismusverbandes zuletzt gestiegen. Plötzlich musste jeder Toilettenraum beispielsweise nicht mehr 1,20 Meter, sondern 1,25 Meter breit sein. Für das „Dünencamp“ kein Problem. Ihre Räume waren schon lange größer als es der Tourismusverband verlangt.

Seit dem Buchungsstart am 1. Dezember stehen die Telefone in der Rezeption kaum noch still: „Unser sechsköpfiges Team hat alle Hände voll zu tun. Die Anfragen für die bevorstehende Saison, hauptsächlich in den Monaten Juli und August, laufen auf Hochtouren. Wir freuen uns, dass der Belegungsplan im Sommer kaum noch Lücken aufweist“, sagt die Leiterin. Ihre Gäste kommen hauptsächlich aus Berlin und Sachsen. Selbst in der tristen Jahreszeit campieren Urlauber bei ihr. „Zurzeit sind zehn Stellplätze vergeben.“

Dünencamp-Fakten
14 500 Urlauber machen jährlich durchschnittlich auf dem Campingplatz in Karlshagen Urlaub.
105 000 Übernachtungen registrierten die Gastgeber im vergangenen Jahr.
7,3 Tage bleiben die Gäste im Durchschnitt auf der Anlage in Karlshagen.
Internet: www.karlshagen.de



Carolin Riemer

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