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Usedom Kleinste Kita feiert 25-jähriges Jubiläum
Vorpommern Usedom Kleinste Kita feiert 25-jähriges Jubiläum
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08:26 01.05.2019
Die Wolgaster Kita Lütt Matten feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Im Bild mehrere Kita-Kinder mit ihren Erzieherinnen Elvira Albrecht, Marion Keller und Leiterin Dana Scheunemann (v.l.). Quelle: Tom Schröter
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Wolgast

Die Kita „Lütt Matten“ in Wolgast will ihr anstehendes 25-jähriges Bestehen zünftig begehen. Beginnen soll die Party am 8. Mai um 9 Uhr mit einem bunten Festumzug, der durch Wolgast führt und musikalisch begleitet wird. Von der Mühlentrift aus wird die Schar Kurs auf die Breite Straße nehmen, um von hier aus zum Platz der Jugend zu laufen und dann via Chaussee- und Hufelandstraße sowie entlang der Stadtbibliothek wieder zum Paschenberg zurückzukehren. Hier wartet Clown Maxxx mit seiner Rabatz-Kindershow. Die offizielle Eröffnung des Jubiläums mit vielen Gästen steht dann um 14.30 Uhr auf dem Programm. Kinder, Eltern und Erzieher bereiten sich längst auf die Feier vor.

36 der insgesamt 40 Plätze sind aktuell besetzt

Aktuell besuchen 36 Mädchen und Jungen aus Wolgast und Umgebung die kleinste Kita der Stadt, die für maximal 40 Kinder ausgelegt ist. „Unsere Einrichtung steht für eine familiäre Atmosphäre. Hier kennt jeder jeden und wir arbeiten in vier kleinen Gruppen“, berichtet Dana Scheunemann (38), die seit dem 1. März als Nachfolgerin von Nannette Schneider die Kita „Lütt Matten“ leitet. Insgesamt sechs Erzieherinnen kümmern sich um die Lütten. Als Trägerverein fungiert nach wie vor der Verein Shia Wolgast, der sich auch um die bauliche Hülle der Kita sorgt, die im einstigen Wolgaster Pionierhaus an der Mühlentrift untergebracht ist.

Hervorgegangen ist der am 5. Mai 1994 gegründete Kindergarten „Lütt Matten“ aus einer Elterninitiative. Die Kita befand sich zunächst in den Räumen der ehemaligen Kinderkombi II in der Ostrowskistraße. Zunächst umsorgten hier die drei Erzieherinnen Nannette Schneider, Kathleen Fischer und Anneliese Krull 19 Mädchen und Jungen. Ursprünglich wurden die Kinder nur stundenweise betreut, um besondere Belastungen Alleinerziehender abfangen zu können. Bald jedoch reifte bei den Eltern der Wunsch, dieses funktionierende System auszuweiten. Im Jahr 1996 wurden dann die Räume im stadteigenen Familienzentrum an der Mühlentrift bezogen.

Der Trägerverein Shia hat kräftig investiert

„In den vergangenen Jahren haben wir die Räumlichkeiten massiv umgebaut und viel Geld investiert“, schildert Annett Kruse als Vorsitzende des Vereins Shia. „Beide Bäder wurden erneuert und kindgerecht hergerichtet. Auch die Gruppenräume wurden komplett renoviert, mit neuer Beleuchtung versehen und neu möbliert.“ Neben dem Spielplatz ist ein Bauerngarten im Entstehen. Ein Holzbackofen und eine Kräuterspirale stehen schon. Ein freiwilliger Arbeitseinsatz am 2. Mai soll, neben dem traditionellen Frühjahrsputz, auch dazu dienen, den künftigen Gartenflecken, auf dem sich früher ein Volleyballfeld befand, urbar zu machen.

Die derzeit zehn Krippen- und 26 Kita-Kinder der Einrichtung „Lütt Matten“ genießen das ruhige naturnahe Umfeld ihrer Kita, das zum einen von der nahen Gartensparte am Paschenberg und zum anderen von der Wendorfschen Mühle flankiert wird. „Wir arbeiten in Projekten und situationsorientiert; das heißt, wir orientieren uns an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder“, erläutert Dana Scheunemann. In Sachen Projektarbeit drehe sich zurzeit alles um die genauso interessanten, wie ergiebigen Themen Indianer, Farben, Freunde und Haus- und Hoftiere.

Tom Schröter

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