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Usedom Polizeisport soll Fitness und Teamgeist fördern
Vorpommern Usedom Polizeisport soll Fitness und Teamgeist fördern
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16:50 15.08.2019
Polizeimeister Nico Mehling (26) sprang fünf Meter weit, was fürs Sportabzeichen reicht. Quelle: Tom Schröter
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Wolgast

Der tägliche Dienst fordert auch den hiesigen Polizeibeamten einiges ab. Regelmäßiger Sport wird in den Dienststellen als sehr wichtig angesehen, um körperlich möglichst fit zu sein. „Die Beamten haben daher die Möglichkeit, einmal pro Woche zwei Stunden lang Dienstsport zu treiben“, berichtet Andreas Pantermehl, Leiter des Polizeireviers in Wolgast. Als Treffpunkt diene beispielsweise das Meerwasserhallenbad in Zinnowitz.

Seit Kurzem stehe den Wolgaster Beamten im Reviergebäude sogar ein speziell eingerichteter Sportraum zur Verfügung. „Hier befinden sich zum Beispiel eine Rudermaschine und Ergometer, an denen ausgiebig trainiert werden kann“, so Pantermehl. Zur geplanten offiziellen Einweihung des Trainingsraumes werde demnächst unter anderem Nils Hoffmann-Ritterbusch, Präsident des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, erwartet.

Am Mittwoch war das Wolgaster Peenestadion Austragungsort des traditionellen regionalen Polizeisportfestes, das in den Vorjahren vom Revier in Heringsdorf ausgerichtet wurde. Etwa 25 Beamte aus den Revieren Wolgast und Heringsdorf, der Wolgaster Kriminalkommissariat-Außenstelle und der hiesigen Wasserschutzpolizei­inspektion maßen in unterschiedlichen Sportdisziplinen ihre Kräfte und förderten zudem den Teamgeist. Auf dem Programm standen zum Beispiel 60- und 100-Meter-Lauf, Seilspringen, Kugelstoßen, Weitsprung und Schleuderball, wobei versiertes Fachpersonal über die Sportler wachte. Sowohl Sportübungsleiter Matthias Lippold als auch Daniel Lehmann, der im Polizeipräsidium Neubrandenburg den Dienstsport verantwortet, leisteten Hilfestellung.

Erster Polizeihauptkommissar Jens Mattutat, Leiter der Wolgaster Wasserschutzpolizeiinspektion, beim Schleuderball. Quelle: Tom Schröter

Im Peenestadion boten sich den Akteuren hervorragende äußere Bedingungen. Die Beamten nutzten zudem die Gelegenheit, das Sportabzeichen abzulegen, wozu sie turnusmäßig verpflichtet sind. Gestaffelt nach den einzelnen Altersgruppen sind hierfür bestimmte Normen zu erfüllen. „Beim Weitsprung muss ich zum Beispiel mindestens eine Weite von 4,90 Meter schaffen“, erklärte Nico Mehling (26) vom Polizeirevier Heringsdorf, der sicher die Fünf-Meter-Marke erreichte. „In der Freizeit spiele ich gerne Volleyball und Fußball“, so der Polizeimeister.

Auch Seilspringen gehörte zu den Disziplinen des Sportfestes; im Bild Polizeikommissarin Laura Hartig (24) vom Polizeirevier Heringsdorf. Quelle: Tom Schröter

Unterdessen bewies Polizeikommissarin Laura Hartig (24) beim Seilspringen ihr Können. In ihrer Altersklasse werden sogar Mehrfachdurchschläge verlangt, was nicht nur Kraft, sondern auch Geschick erfordert. Auch Eva-Maria Heß war mit vollem Einsatz dabei. Für die ebenfalls 24-jährige Polizeikommissarin des Polizeireviers Heringsdorf gehört Sport zum Alltag. „Ich gehe regelmäßig Laufen und laufe im September auch beim Berlin-Marathon wieder mit“, so die Polizistin.

In die gute Stimmung des Polizeisportfestes in Wolgast mischte sich dennoch ein Wermutstropfen. Leider verletzte sich trotz aller Obacht eine Person beim Seilspringen und wurde daraufhin mit einem Krankenwagen abgeholt. Auch wir wünschen gute Besserung!

Von Tom Schröter

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