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Usedom Wolgaster arbeiten an Innenstadtkonzept 2030
Vorpommern Usedom Wolgaster arbeiten an Innenstadtkonzept 2030
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12:21 28.05.2019
Im Rahmen der Altstadtforen kamen viele Ideen zusammen, wie sich die Akteure eine Belebung des historischen Wolgaster Stadtkerns vorstellen können. Quelle: Tom Schröter
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Wolgast

Drei Workshops liegen hinter den Teilnehmern des vom Innenstadtmanager Daniel Trebing wiederbelebten Wolgaster Altstadtforums. Nach einer Analyse von Stärken und Schwächen und der Erarbeitung von insgesamt sechs Themenfeldern sind Leitziele für ein „Innenstadtkonzept Wolgast 2030“ vereinbart worden.

„Am 18. Juni um 19 Uhr soll im Museum Kaffeemühle das vorerst letzte Treffen des Forums stattfinden“, berichtet Trebing. „Dort geht es dann um konkrete Einzelprojekte und Ideen.“

Die Leitziele wurden insgesamt sechs Themengebieten zugeordnet. Quelle: Tom Schröter

Zur besseren Orientierung fassten der Manager und Studenten der Uni Greifswald, die das Gesamtprojekt begleiten, inzwischen 20 Leitziele in kompakter Form zusammen. Die sechs Themenbereiche lauten „Mobilität, Vernetzung & Orientierung“, „Eigenmarke und touristische Angebote“, Kunst & Musik“, „Tradition & Geschichte“, „Bestandsentwicklung und Quartiersmanagement“ sowie „Kommunikation zwischen Bürgern und Verwaltung“.

„Das Treffen am 18. Juni ist eine Art Ideenbasar. Die Teilnehmer können ihre speziellen Vorschläge einbringen, wobei für jede Idee Punkte verteilt werden“, so Trebing. Letztlich stehe die Frage im Mittelpunkt: Wie könnte die Stadt Wolgast in zehn Jahren aussehen?

Die interessierten Teilnehmer können sich in Ruhe an ihre jeweilige Zuarbeit machen. Trebing, selbst studierter Stadt- und Regionalplaner, hat für den Ideen-Steckbrief ein Formular entwickelt, das alle wichtigen Informationen enthält und den Mitstreitern als Leitfaden dienen soll. Neben der Beschreibung der Projektidee, geht es dort auch um Fragen, wie: „Welche Akteure sind hierbei besonders wichtig?“, „Wer könnten der/die Verantwortlichen sein?“ und „Wie könnte das Projekt finanziert werden?“.

Für die einzelnen Projektvorschläge wurde im Vorfeld des Treffens am 18. Juni speziell dieses Formular entwickelt. Quelle: Tom Schröter

„Ich möchte die Bürger für die Stadtentwicklung sensibilisieren und setze auf einen möglichst breiten Konsens“, erläutert Trebing. Beabsichtigt sei, eine Rangliste für die Projekte zu erstellen, wobei im Internet die entsprechende Abstimmung erfolgen soll. Im Herbst 2019 solle dann öffentlich über den Stand der Dinge informiert werden. Bis dahin habe längst auch die Erstellung eines Entwicklungskonzeptes für die von immer mehr Leerstand gekennzeichnete Innenstadt begonnen, das Trebing im November fertigstellen möchte. Dieser Fahrplan werde zudem Eingang finden in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK), das für Wolgast fortgeschrieben wird.

Die Umsetzung der im Entwicklungskonzept aufgeführten Einzelvorhaben sei gegebenenfalls Sache der Kommunalpolitik.

Im Rahmen der Altstadtforen kamen viele Ideen zusammen, wie sich die Akteure eine Belebung des historischen Wolgaster Stadtkerns vorstellen können. Quelle: Tom Schröter

Um die Aufmerksamkeit auf leerstehende Ladenlokale zu lenken, rief der Manager zudem die „Wolgaster offene Bühne – Ein Kulturprogramm für Jung in Alt“ ins Leben. Immer mittwochs lud er seit einigen Wochen zu Livemusik in das Geschäft in der Steinstraße 3 ein. Ab dem 12. Juni zieht die offene Bühne in die gleichsam verwaiste frühere Gaststätte Am Lustwall 22 um. Auch dort sind an handgemachter Musik Interessierte wieder herzlich in der Zeit von 17 bis 21 Uhr willkommen.

Hier die Einladung für das vierte Treffen am 18. Juni im Wolgaster Museum. Quelle: Tom Schröter

„Der Veranstaltungsort soll hin und wieder wechseln. Auf diese Weise lerne ich die einzelnen Objekte und auch deren Eigentümer persönlich kennen“, sagt Trebing. Sein eigentliches Anliegen könnte aufgehen: „Für den Laden in der Steinstraße 3 hat sich bei mir ein Interessent gemeldet. Vielleicht kann dieses Geschäft ja wieder belebt werden.“ Dies wäre zweifellos ein Erfolg und nur zu begrüßen.

Tom Schröter

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