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Vorpommern Es wird noch mal warm in MV: Fünf Tipps zum Sonne tanken von Warnemünde bis Usedom
Vorpommern Es wird noch mal warm in MV: Fünf Tipps zum Sonne tanken von Warnemünde bis Usedom
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11:00 17.09.2019
Was für ein traumhafter Spätsommer in Mecklenburg-Vorpommern: Eva Schuchardt (39) aus Isny im Allgäu mit ihrer Englischen Bulldoge Scotch an der Wittenbecker Steilküste. Quelle: Frank Söllner
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Rostock

Gute Aussichten für alle Sonnenliebhaber: Der Sommer kommt noch einmal zurück. Den grauen Dienstag müssen wir noch überstehen, dann wird es richtig schön in MV. Ab Mittwoch gibt es laut dem Deutschen Wetterdienst wieder 18 Grad. Sonne und Wolken wechseln sich ab, auch der Wind wird schwächer.

Meteorologe Robert Noth macht zudem Hoffnungen auf ein schönes Wochenende. Dann komme trockene Luft von Osten, die warme Temperaturen von über 20 Grad mit sich bringe. Der perfekte Zeitpunkt für einen Ausflug. Fünf Ideen für Familien:

Sportlich aktiv mit dem Rad auf Usedom

Bevor die stürmische Zeit des Jahres beginnt, könnte das Rad noch mal rausgeholt werden. Ein besonders schöner Rundweg durch Fischerdörfer mit reetgedeckten Salzhütten und Wäldern verläuft über die Insel Usedom. Die Strecke verläuft über die gesamte Küstenregion des Eilandes. Die ganze Tour dauert mehrere Tage. Doch auch kleinere Abschnitte des Weges sind für Ausflüge geeignet. Start ist in Wolgast. Über Peenemünde, Zinnowitz und Koserow geht es nach Heringsdorf. Am Gothen- und Schmollensee geht es vorbei Richtung Krienke. Danach geht es runter von der Insel aufs Festland zurück nach Wolgast. Die gesamte Länge des Weges beträgt 160 Kilometer.

Die letzten Sonnenstrahlen mitten im Herbst. Quelle: Frank Söllner

Tierfütterung im Wildpark MV

Raubtiere, Damwild, Auerochsen und Wildschweine: Im Wildpark MV bei Güstrow können Besucher täglich um 13 Uhr gemeinsam mit einem Tierpfleger an den Gehegen vorbeischauen. Spannende Informationen und Geschichten über die Tiere gehören zur Runde, oft auch eine Fütterung der Wildparkbewohner. Es gibt aber nicht jeden Tag Futter, schließlich müssen die Waldbewohner in der Wildnis auch oft fasten. Los geht’s am Storchengehege.

Ausflug mit der Dampflok

Rasender Roland die Bäder Bahn startet vom Bahnhof Göhren nach Putbus. Quelle: Stefan Sauer

In Bad Doberan fehlt aktuell eine der fünf Dampflokomotiven der Bäderbahn. Der Grund: ein Besuch auf der Nordseeinsel Borkum. Trotzdem fährt der Molli die üblichen neun Haltestellen auf der Strecke zwischen Bad Doberan und Kühlungsborn an. Von Kühlungsborn-West fährt die Lok um 6.40 – 8.28 – 9.35 – 10.35 Uhr und dann stündlich bis 17.35 Uhr. Die Abfahrtzeiten vom Bahnhof Bad Doberan sind: 8.35 – 9.36 – 10.36 Uhr, dann stündlich bis 16.36 – 17.45 – 18.45 Uhr. Auch die Rügensche Bäderbahn Rasender Roland bietet sich für einen Ausflug an. Vom Bahnhof Putbus nach Göhren fährt sie im Zweistundentakt zwischen 08.08 und 20.08 Uhr. Einmal die Stunde fährt die Bäderbahn dann zwischen 8.49 und 21.49 aus Göhren los.

Drachen steigen lassen

In Warnemünde Drachen steigen lassen. Bunte Formen schmücken den blauen Himmel über der Ostsee. Quelle: Frank Söllner

Eigentlich gilt der Herbst als die Jahreszeit, um Drachen steigen zu lassen. Doch bei einer leichten Brise können die Flugkörper am Strand schon jetzt in Richtung Himmel abheben. Bunt bemalt und in verschiedenen Formen. Ob viereckig, kastenförmig, Schleierschwanzdelta, eine oder drei Leinen. Die Freude ist garantiert, wenn die Geräte am Himmel fliegen. Aber Vorsicht in Warnemünde: Damit Badegäste ungestört ihren Strandtag genießen können, dürfen bis Ende September Drachen nur in einem bestimmten Bereich fliegen. Der liegt zwischen Strandaufgang drei und vier.

Wilde Tiere auf dem Fischland

Kraniche auf dem Darß. Können im Nationalpark an der Hohen Düne beobachtet werden. Quelle: Klaus Haase

Dem lauten Röhren der Hirsche lauschen oder Kraniche beobachten: Das Fischland bietet beides. In freier Natur können Besucher von Zingst auf eine Wanderung gehen und wilde Tiere bestaunen. Mit einem Nationalpark-Ranger geht es auf Rotwildsuche. Bis zum ersten Oktober findet die etwa vierstündige Tour täglich um 16 Uhr statt. Treffpunkt ist 15.45 Uhr am Platz vor dem Kurhaus. Kraniche gibt es bei einer anderen Wanderung im Nationalpark an der Hohen Düne zu sehen. Ein Transfer mit Kleinbus und Kutsche ist inklusive. Am Dienstag, Donnerstag und Freitag geht es in zwei Gruppen um 14.30 und 15 Uhr am Platz vor dem Kurhaus los. Die Wanderung dauert ungefähr sechs Stunden und sollte am Vortag bei der Touristeninformation Zingst angemeldet werden.

Warum heißt es Altweibersommer?

Als Altweibersommer wird in deutschsprachigen Ländern eine warme Herbst-Phase bezeichnet. Sie ist oft im Zeitraum Ende September oder Oktober. Der Sommer klingt dabei mit warmen Temperaturen aus. Woher der Begriff kommt, darüber sind sich die Experten uneinig. Die geläufigste Variante lautet, dass Spinnfäden für den Namen verantwortlich sind. Im Herbst lassen sich Spinnen an Fäden von Ästen herab und warten auf einen Windstoß, der sie fortträgt. Die Spinnfäden wiederum erinnern an das graue Haar alter Frauen: deshalb Altweibersommer.

Von Dimitri Paul

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