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Vorpommern Wünschewagen berührt Facebook-Gemeinde
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17:09 06.11.2018
Ein ASB-Mitarbeiter geleitet Reimund Wolffs ein letztes Mal zur Ostsee. Seine Frau ist bei ihm. Quelle:  
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Zinnowitz

Noch einmal die Ostsee sehen – mehr wollte Reimund Wolffs nicht. Der Wünschewagen des ASB erfüllte dem todkranken Mann seinen letzten Wunsch. Der Artikel über das letzte Mal, das er mit seiner Frau Marina in Zinnowitz die Erinnerungen aus glücklichen Urlaubstagen aufleben ließ, erschien vergangenen Montag in der OZ. Auf Facebook haben tausende Menschen im ganzen Bundesland ihre Anteilnahme ausgedrückt. In den Kommentaren spiegeln sich tiefe Rührung und Dankbarkeit spiegelt wider.

Jeanette Siebert schrieb: „Es gibt Momente im Leben, die möchte man eigentlich nicht erleben, weil manche so unsagbar traurig sind und trotzdem hatte dieser auch etwas Wundervolles an sich. Danke an den ASB und die lieben Begleiter, welche den beiden diesen letzten Wunsch ermöglicht haben. Für Frau Wolffs wünschen wir viel Kraft für die kommende Zeit. Ihr Mann, der auch an diesem Tag seinen Humor nicht verloren hat, wird immer in der Pommernstube in Erinnerung bleiben.

Delia Heimlich schrieb: „Es ist traurig, aber man ist auch glücklich in dem Moment, weil ein geliebter Mensch seinen letzten Wunsch erfüllt bekommt. Schön das es den Wünschewagen gibt.“

Christian Lüdeke schrieb: „Was ihr mit eurem vorbildlichen Engagement den Betroffenen und deren Angehörigen auf die letzten Tage in's Leben zaubert, das ist definitiv MAGIE.“

Ronny Petra Dreschers schrieb: „Uns kamen die Tränen als wir den Beitrag gelesen haben. Wir finden es super, dass es diese Wünschewagen gibt um Menschen ihren letzten Wunsch zu erfüllen. Danke an die Menschen die das möglich machen.“ Auch eine Mitarbeiterin des Wünschewagens meldete sich zu Wort: „Ich selber bin aktiv beim Wünschewagen in Hessen und in verschiedenen Hospiz Projekten unterwegs. Der Wünschewagen hat mittlerweile bundesweite Standorte. Einfach mal im Internet nachlesen und auch unterstützen“, schrieb Facebook-Nutzerin Diana Kunterbunt. 

Dass kranke Menschen einen letzten Wunsch erfüllt bekommen, ist den ehrenamtlichen Helfern zu verdanken. Zudem finanzieren sich die Wünschewagen ausschließlich durch Spenden. Es ist das erklärte Ziel, jedem Gast die letzte Reise kostenlos zu ermöglichen.

Wer das ASB-Projekt des Wünschewagens unterstützen möchte, erhält weitere Informationen dazu unter www.wuenschewagen.de 

Hier geht es zum OZ-Artikel.

Flemming Goldbecher

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