Hilfe gegen Hitze

Die Gebrauchsanleitung für heiße Tage – schützen, kühlen, trinken

An heißen Tagen sollte man etwa zwei bis drei Liter trinken. Wer dafür ein natriumreiches Mineralwasser parat hat, tut sogar noch Gutes für den Salzhaushalt des Körpers.

Einige sind voller Vorfreude, anderen graut vor jedem Grad mehr, das das Thermometer in die Höhe klettert. Nicht alle kommen mit Hitze gleichermaßen gut klar. Gerade älteren Menschen und chronisch Kranken setzen heiße Tage besonders zu. Denn bei diesen Menschen könne sich der Körper nicht so gut anpassen, sagt Andreas Matzarakis vom Deutschen Wetterdienst (DWD).

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Egal ob jung oder alt: An heißen Tagen gut auf sich selbst aufzupassen, ist für alle wichtig. So gelingt es:

Trinken, trinken, trinken

Da der Körper durch das Schwitzen viel Flüssigkeit verliert, ist es wichtig, viel zu trinken – am besten zwei bis drei Liter pro Tag.

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Dafür eigneten sich Mineralwasser, Saftschorlen und Tee, sagt die Altersmedizinerin Brigitte Buchwald-Lancaster von der München Klinik Neuperlach. Wichtig: Die Kaltgetränke sollten nicht zu kühl sein. Auch Lebensmittel mit hohem Wassergehalt wie Melonen oder Gurken versorgen den Körper mit Flüssigkeit.

Hitzehacks für den Sommer

An Sommertagen klettert das Thermometer gerne mal über 30 Grad. Hier ein paar praktische Tipps, um sich abzukühlen.

Salz nachlegen

Durch das Schwitzen verlieren wir nicht nur Wasser, sondern auch Elektrolyte, also Blutsalze. Das könne sich in Form von Müdigkeit bemerkbar machen, sagt die Medizinerin Buchwald-Lancaster.

Wer eine Gemüsebrühe oder eine leichte Fleischbrühe zu sich nimmt, tut viel für den Elektrolythaushalt. Noch einfacher: ein natriumreiches Mineralwasser trinken.

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Belastungen vermeiden

„Keine großen Aktivitäten, keine großen Anstrengungen“, mahnt Matzarakis. Denn: Auf die hohen Temperaturen zu reagieren, ist für den Körper Arbeit genug. Wer dennoch die Gartenarbeit oder sein Sportprogramm erledigen will, nutzt dafür besser die kühleren Morgen- oder Abendstunden.

Das eigene Zuhause kühl halten

Die Faustregel von DWD-Experte Matzarakis: „Nur dann lüften, wenn die Lufttemperatur draußen niedriger ist als drinnen.“

Gerade das Schlafzimmer sollte man tagsüber abdunkeln, rät Buchwald-Lancaster. Wer vor dem Schlafengehen kräftig durchlüftet, hat gute Chancen, eine erträgliche Raumtemperatur für die Nacht zu schaffen.

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Haut vor Sonnenstrahlung schützen

Auch im Schatten sollte man auf Sonnencreme nicht verzichten. Denn Bäume oder Sonnenschirme hielten nur einen Teil der UV-Strahlung zurück, so die Verbraucher-Initiative.

Und: Beim Eincremen sollte man auch die „Sonnenterrassen“ wie Ohren, Schultern, Hand- und Fußrücken nicht vergessen. Weitere Tipps der Verbraucher-Initiative gibt es hier.

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