Berlinale: Filmfestival soll mit verschärften Regeln stattfinden

Gäste gehen über den Roten Teppich zur Preisverleihung vor dem Berlinale Palast. (Archivfoto)

Gäste gehen über den Roten Teppich zur Preisverleihung vor dem Berlinale Palast. (Archivfoto)

Berlin. Die Berlinale 2022 soll trotz gestiegener Infektionszahlen stattfinden - allerdings mit verschärften Regeln. Die Kapazitäten in den Kinos werden begrenzt, außerdem soll die 2G-plus-Regel gelten. „Wir sind uns der Herausforderungen bewusst, die durch den unberechenbaren Verlauf der Pandemie entstehen“, teilte die Festivalleitung am Mittwoch mit. „Gleichzeitig meinen wir, dass die Kultur eine so elementare Rolle in der Gesellschaft spielt, dass wir den Aspekt nicht aus den Augen lassen möchten.“

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Die Berlinale zählt neben Cannes und Venedig zu den großen Filmfestivals der Welt. Die nächste Ausgabe soll in vier Wochen in Berlin beginnen. Nach den jüngsten Beschlüssen des Bundes und des Berliner Senats seien die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen nochmals überprüft worden, hieß es in der Mitteilung. Format und Konzept seien entsprechend der Pandemie verändert worden.

Giffey lobt Konzept

Zutritt sollen demnach nur Menschen haben, die bereits gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Infektion genesen sind. Außerdem braucht man einen Coronatest (2G plus) und einen Mund-Nase-Schutz. Das Konzept sehe auch eine grundsätzliche Reduktion der Platzkapazitäten in den Berlinale-Kinos auf 50 Prozent vor, hieß es. „Pandemiebedingt werden Partys und Empfänge nicht stattfinden können.“ Teile des Festivals - etwa die Messe European Film Market - werden ins Internet verlegt. Eröffnung ist am 10. Februar.

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Am Dienstag hatte sich bereits Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) zuversichtlich für die geplante Berlinale 2022 gezeigt. Die Berlinale habe ein sehr umfängliches Konzept erarbeitet, um ein Festival mit Schutzmaßnahmen zu ermöglichen. Das Konzept sei mit der Senatskanzlei ausgearbeitet worden. „Wir halten dieses Konzept für sehr gelungen und auch sehr vertretbar“, sagte Giffey. „Und wir unterstützen, dass das Signal in die Kultur ist, dass die Berlinale stattfinden kann. Natürlich unter Corona-Bedingungen.“

RND/dpa

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