„La La Land“ könnte für Rekord sorgen

Die Oscar-Trophäen werden am 26. Februar in Hollywood zum 89. Mal vergeben.

Die Oscar-Trophäen werden am 26. Februar in Hollywood zum 89. Mal vergeben.

Los Angeles. Spannung in Hollywood: An diesem Dienstag werden in Los Angeles (laut Programm ab 05.18 UHR Ortszeit/14.18 Uhr MEZ) die mit Spannung erwarteten Nominierungen für die Oscars bekanntgegeben. Nach Ankündigung der Film-Akademie sollen unter anderem die Oscar-Preisträgerinnen Jennifer Hudson („Dreamgirls“) und Brie Larson („Raum“) beim Verlesen der Namen helfen. Die Oscar-Trophäen werden am 26. Februar in Hollywood zum 89. Mal vergeben.

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Schafft „La La Land“ den Rekord?

Zu den Favoriten zählen in diesem Jahr die Filme „La La Land“, „Moonlight“ und „Manchester by the Sea“. In der Top-Sparte „Bester Film“ können fünf bis zehn Filme nominiert werden. Schauspieler wie Casey Affleck, Ryan Gosling, Denzel Washington, Emma Stone, Amy Adams und Viola Davis gelten als sichere Kandidaten für eine Nominierung.

Spannend ist, wie viele Nominierungen „La La Land“ bekommt. Die Liebeserklärung von Regisseur Damien Chazelle an Musicals könnte an den Rekord von 14 Nominierungen herankommen, den in der Vergangenheit nur „Alles über Eva“ und „Titanic“ erreicht hatten.

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Unter den deutschen Anwärtern für den Auslands-Oscar ist die gefeierte Vater-Tochter-Geschichte „Toni Erdmann“. Der Film von Regisseurin Maren Ade schaffte es vorab auf eine Liste von neun Kandidaten, fünf kommen in die Endrunde. Der letzte deutsche Film, der offiziell als „bester nicht-englischsprachiger Film“ nominiert wurde, war 2010 „Das weiße Band“ von Michael Haneke. 2007 holte der Stasi-Film „Das Leben der Anderen“ von Florian Henckel von Donnersmarck die Trophäe nach Deutschland.

Debatte um #Oscarsowhite

Ein Beigeschmack soll in diesem Jahr vermieden werden: Nachdem in den vergangenen zwei Jahren ausschließlich weiße Schauspieler für einen Oscar nominiert wurden, wird das in diesem Jahr voraussichtlich nicht der Fall sein.

Die Gruppe der Oscar-Kandidaten, die am Dienstag bekanntgegeben wird, dürfte dank der Filme „Moonlight“, „Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen“ und „Fences“ deutlich vielfältiger ausfallen. Im vergangenen Jahr hatte die Nichtnominierung von schwarzen Schauspielern für Aufsehen gesorgt. Unter dem Hashtag #Oscarsowhite wurde in den Sozialen Netzwerken Rassismus beklagt. Mehrere schwarze Hollywood-Stars boykottierten die Oscar-Verleihung.

Von dpa/RND/zys

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