Briten wollen „liebevolle Ermöglicher“ sein

Sänger Sam Ryder: ESC in Großbritannien ist eine ukrainische Party

Nach der Entscheidung für die Austragung des Eurovision Song Contest (ESC) in Großbritannien hat der britische Sänger Sam Ryder seine Landsleute zu Demut gemahnt.

Nach der Entscheidung für die Austragung des Eurovision Song Contest (ESC) in Großbritannien hat der britische Sänger Sam Ryder seine Landsleute zu Demut gemahnt.

London. Nach der Entscheidung für die Austragung des Eurovision Song Contest (ESC) in Großbritannien hat der britische Sänger Sam Ryder seine Landsleute zu Demut gemahnt. „Es ist die Party der Ukraine. Wir laden sie lediglich ein, sie bei uns zu Hause zu schmeißen“, sagte der diesjährige ESC-Zweitplatzierte in einem Instagram-Video. Er wisse, wie viel es dem Sieger Kalush Orchestra bedeutet hätte, den ESC 2023 in der Ukraine auszurichten, und er sei traurig, dass dies nicht geschehen könne, sagte Ryder („Space Man“).

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„Wir wissen hier im Vereinigten Königreich, wie man eine Party feiert“, sagte der 33-Jährige. „Unsere Aufregung wird nur von unserem Fokus auf das eine einzige Ziel übertroffen: Den Platz frei zu halten und zur Stelle zu sein, um zu helfen, wo immer es nötig ist, um eine Veranstaltung auszurichten, die die ukrainische Kultur, Geschichte und Musik feiert. Und in Solidarität mit dem Rest der Welt zu stehen, die im Glanz der Einheit erstrahlt.“ Er habe keinen Zweifel daran, dass die Briten „liebevolle Ermöglicher“ seien.

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Am Montag hatte die Europäische Rundfunkunion (EBU) als ESC-Ausrichter mitgeteilt, dass der Wettbewerb 2023 aus Sicherheitsgründen nicht im Siegerland Ukraine gefeiert werden wird, sondern in Großbritannien. Mehrere britische Städte kündigten umgehend eine Bewerbung an. Außer der Hauptstadt London wollen auch Manchester, Liverpool, Leeds und Sheffield sowie die schottischen Großstädte Glasgow und Aberdeen ins Rennen gehen. Die Entscheidung fällt die EBU gemeinsam mit der BBC.

RND/dpa

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