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Carlow

Carlow rockt zum zehnten Mal

Musiker treten in Carlow vor zahlreichen Zuschauern auf dem Kirchplatz auf.

Musiker treten in Carlow vor zahlreichen Zuschauern auf dem Kirchplatz auf.

Carlow. Kultur aufs Land bringen und dabei Haltung zeigen – wie das geht, zeigt Carlow nun schon zum zehnten Mal mit dem Benefizkonzert „Rock an der Kirche“. Der Kulturkreis Carlow und die Kirchengemeinde laden am Sonnabend, den 22. Juni, zu einem rasanten Mix aus Rock, Pop, Klezmer und Tanzmusik auf den Kirchplatz ein.

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Neu ist in diesem Jahr ein Auftakt für Kinder ab 18 Uhr. Um 18.30 Uhr geht es weiter mit norddeutschen Bands. Erstmals zu Gast sind Banana Concrete, eine neue Blues-Rock-Formation aus Lübeck. Die sechs Bandmitglieder folgten ihrer gemeinsamen Leidenschaft, der feinsten Rockmusik. Soundport, vier Freunde, die zusammen Musik machen und vor allem zusammen Songs schreiben, spielen danach eine Mischung aus Covern und eigener Musik. Ein Heimspiel hat Hildes Dorforchester, die Musiker aus Carlow und Umgebung locken mit Klezmer, Fetzigem aus Osteuropa und eigenen Songs. Die Lübecker Band mit dem schönen Namen „Blues Will Es“ präsentiert Musik aus vielen Genres, ohne den Blues aus dem Auge zu verlieren. Günter Weinberg, Mitinitiator des Festivals und ehemaliger Sänger der Thunderbirds, lädt langjährige Musikerfreunde ein und garantiert einen tanzbaren Ausflug in die Zeit des Rock’n’Roll, gemischt mit einer Prise Blues und Soul. Getanzt wird dann weiter zu Musik von AC/DC, Blues Brothers, Deep Purple, Gary Moore, Golden Earring, Rolling Stones, ZZ Top und vielen anderen, gespielt von der Samrock Blues Band. Zum rasanten Finale schwingt die Tomahawks Band das Kriegsbeil – in friedlicher Absicht.

Auf dem Kirchplatz gibt es reichlich Ess- und Trinkbares. „Wir setzen in diesem Jahr bei Lebensmitteln und Geschirr auf Nachhaltigkeit“, sagt Günter Weinberg. Der Eintritt kostet nichts. Wie bereits in den Vorjahren werden Spenden gesammelt, die unter anderem an den Verein „Borderline Europe – Menschenrechte ohne Grenzen“ gehen. Gründungsmitglied Stefan Schmidt, Flüchtlingsbeauftragter von Schleswig-Holstein, informiert über dessen Arbeit. Ein besonderes Ereignis ist in jedem Jahr der Open-Air-Gottesdienst nach der Rocknacht. Als Gäste konnten in den vergangenen Jahren ein Kinderchor aus Tansania, ein Geflüchteter aus Afrika, der inzwischen zurückgekehrt ist und ein eigenes Projekt für junge Afrikaner ins Leben gerufen hat, sowie Mitglieder von Rettungsorganisationen begrüßt werden. Am Sonntag, 23. Juni, beginnt um 11 Uhr der Gottesdienst. Der Gemischte Chor Carlow singt. Ein gemeinsames Essen beendet das Festival.

Petra Haase

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