Schnelles Internet

Breitbandausbau in Nordwestmecklenburg: Erster Teil geht zu Ende

Für die Breitbandversorgung wurden Schächte, Rohre und Kabel verlegt.

Für die Breitbandversorgung wurden Schächte, Rohre und Kabel verlegt.

Wismar. Der erste Bauabschnitt des geförderten Breitbandausbaus im Landkreis Nordwestmecklenburg geht zu Ende. Fertiggestellt wurde ein fast 2000 Kilometer langes Glasfasernetz.

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Das wollen Christian Pegel (SPD), Landesminister für Inneres, Bau und Digitalisierung, Landrat Tino Schomann (CDU) sowie Thomas Murche, Vorstand vom Projektpartner Wemag, heute am Palmberg-Werk in Rehna feiern.

Breitbandausbau vor vier Jahren gestartet

Vor gut vier Jahren startete mit dem geförderten Breitbandausbau in Nordwestmecklenburg eines der größten Infrastrukturprojekte des Landes. Im August 2018 fand in Grevesmühlen die Vertragsunterzeichnung mit der Wemacom, einem Tochterunternehmen der Wemag, statt.

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Der erste Spatenstich erfolgte im April 2019 auf der Insel Poel, und im Februar 2021 wurde der erste Netzknotenpunkt in Betrieb genommen. Insgesamt beinhaltet das Projekt knapp 30 000 förderfähige Hausanschlüsse in mehr als 100 Gemeinden und 14 Projektgebieten.

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Mehr als 17 000 Haushalte können das moderne Glasfasernetz bereits nutzen. Dafür standen 224 Millionen Euro zur Verfügung, 140 Millionen Euro vom Bund, der Rest vom Land. Bei der Verlegung der Anschlüsse kam es wegen der Corona-Pandemie und Lieferschwierigkeiten zu zeitlichen Verzögerung innerhalb des Projektes und zu zusätzlichen Kosten.

Seit April 2021 weitere Adressen förderfähig

Mit dem geförderten Breitbandausbau werden Regionen unterstützt, in denen ein privatwirtschaftlicher Ausbau besonders unwirtschaftlich ist. Das betrifft insbesondere großflächige Gebiete mit geringer Einwohnerzahl. Förderfähig waren in den ersten sechs Förderaufrufen Gebäude mit Wohn- und Nutzungseinheiten, die keinen Internetanschluss haben oder deren Bandbreite weniger als 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) beträgt. Seit April 2021 sind auch Adressen förderfähig, die mehr als 50, aber weniger als 100 Mbit/s und somit keinen Anschluss ans zukunftsfähige schnelle Internet haben.

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Von OZ

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