Unesco-Welterbetag 2022

Manuela Schwesig eröffnet Welterbetag in Wismar: „Geht um Respekt vor unseren Vorfahren“

Öffentliche Stadtführungen vermitteln in der Altstadt einen Eindruck davon, warum Wismar auf der Welterbeliste der UNESCO steht. OZ-Leser Helmut Kuzina hat diese Momentaufnahme von der Stadt festgehalten.

Öffentliche Stadtführungen vermitteln in der Altstadt einen Eindruck davon, warum Wismar auf der Welterbeliste der UNESCO steht. OZ-Leser Helmut Kuzina hat diese Momentaufnahme von der Stadt festgehalten.

Wismar. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat am Sonntag auf dem Wismarer Marktplatz den Unesco-Welterbetag in Deutschland eröffnet. „Die Welterbestätten verlangen von uns Respekt vor dem, was unsere Vorfahren aufgebaut und geleistet haben. Sie verlangen von uns auch Arbeit und Engagement“, sagte die Ministerpräsidentin bei der bundesweiten Eröffnungsveranstaltung.

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Die Altstadt von Wismar war vor 20 Jahren gemeinsam mit der von Stralsund in die Welterbeliste der UN-Organisation aufgenommen worden. Es sei wichtig, den Gedanken des Welterbes an kommende Generationen weiterzugeben.

Mecklenburg-Vorpommern, Stralsund: Die Plakette zur Verleihung des Status als Weltkulturerbe der Unesco befindet sich im Buttergang des Stralsunder Rathauses.

Mecklenburg-Vorpommern, Stralsund: Die Plakette zur Verleihung des Status als Weltkulturerbe der Unesco befindet sich im Buttergang des Stralsunder Rathauses.

In Deutschland sind 51 Orte Unesco-Welterbe

Laut der Webseite des Welterbe-Tags zählen in ganz Deutschland insgesamt 51 Kultur- und Naturerbestätten zum Unesco-Welterbe. Hierzu gehören neben Monumenten wie dem Kölner Dom oder zeitgeschichtlichen Denkmälern wie dem Obergermanisch-Raetischen Limes auch Industriekomplexe wie die Zeche Zollverein in Essen. In Schleswig-Holstein ist der Altstadtkern Lübecks in die Liste des Unesco-Welterbes aufgenommen und auch die Wikingerstätten Danewerk und Haithabu stehen auf der Liste.

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Manuela Schwesig will mehr Unesco-Welterbe in MV

Schwesig erinnerte zudem daran, dass sie sich diesen Status auch für das Schweriner Schloss nebst Gärten und Parks sowie den umliegenden Gebäuden wünsche. Neben dem Residenzensemble sehe sie auch die astronomische Uhr der St. Marien-Kirche in Rostock als Kandidatin: „Ein 600 Jahre altes Wunderwerk von Technik und Handwerk“.

Von OZ/dpa

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