Redaktionsporträt

Diese Geschichten schreiben die Reporter zwischen Wustrow und Heiligendamm auf

Für die Lokalredaktion Bad Doberan schreiben Werner Geske, Redaktionsleiterin Anja Levien, Lennart Plottke, Cora Meyer, Rolf Barkhorn, OZ-Volontärin Gina Henning und Sabine Hügelland (von links).

Für die Lokalredaktion Bad Doberan schreiben Werner Geske, Redaktionsleiterin Anja Levien, Lennart Plottke, Cora Meyer, Rolf Barkhorn, OZ-Volontärin Gina Henning und Sabine Hügelland (von links).

Bad Doberan. Anja Levien gibt es unumwunden zu: „Bevor ich 2015 die Leitung der Lokalredaktion übernahm, war ich noch nie in Kühlungsborn.“ Das hat sich inzwischen natürlich geändert. Noch heute entdeckt die 35-Jährige „neue Wege“ im Verbreitungsgebiet der Bad Doberaner Lokalredaktion zwischen Kühlungsborn, Sievershagen, Satow und Kirch Mulsow.

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Die großen Themen finden sich in der Regel in Bad Doberan, Kühlungsborn, Rerik, Kröpelin und Neubukow. „Es ist viel los in der Region und das macht sie so spannend“, sagt Anja Levien. Dafür Beispiele zu finden, fällt ihr nicht schwer.

Gespannt auf Entwicklung von Europas ältester Rennbahn

Das Baugeschehen in Heiligendamm, in deren Mittelpunkt derzeit die Rekonstruktion der Villen an der Promenade steht, zählt auf jeden Fall dazu. Immer wieder im Fokus steht auch die Galopprennbahn, immerhin die älteste auf dem europäischen Kontinent. Nach der Wende mit viel Enthusiasmus der damaligen Rennvereinsmitglieder wieder in Betrieb genommen, führt sie heute ein Schattendasein. „Es wird hochinteressant, wie sich das Gelände vor den Toren der Stadt in den kommenden Jahren entwickeln wird“, sagt die Lokalchefin. Ein leidiges Thema ist auch die Halbinsel Wustrow. Aufgrund der zwischen Gemeinde und Entwicklungs-Compagnie Wustrow verhärteten Fronten gibt es keine bauliche Entwicklung auf dem Areal.

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Besser sieht es da für die Kühlungsborner Villa „Baltic“ und ihr benachbartes Areal aus. Dort will ein Bruderpaar aus Oldenburg ein Hotel mit 120 Zimmern, Gastronomie und Einzelhandel errichten und an die Villa anbauen, um die „Baltic Arkaden“ zu schaffen. Ein Thema für Cora Meyer (41), in deren Zuständigkeitsgebiet neben Kühlungsborn auch Steffenshagen, Wittenbeck, Rerik und Bastorf fallen. Für die gebürtige Schleswig-Holsteinerin wie gemacht: „Ich liebe das Land am Meer und möchte nirgendwo anders leben und arbeiten.“ Seit fünf Jahren in der Doberaner Redaktion, fand sie zusammen mit Mann und Kindern dort auch ein Zuhause: „Hier haben wir alles, was wir brauchen!“

Lennart Plottke ist Fan von Zappanale und Karneval

Redakteur Lennart Plottke gehört seit 2013 zum Team der Lokalredaktion. „Die Kollegen nahmen mich damals mit offenen Armen auf. Ich bin Renate Peter, inzwischen im Ruhestand, und Lutz Werner, leider verstorben, noch immer dankbar dafür.“ Nach dem Studium von Sportwissenschaft und Germanistik entschied sich der Rostocker für den Journalismus und ist bis heute froh über seinen Entschluss: „Ich bin glücklich darüber, dass ich in Bad Doberan arbeiten kann. Die Region bietet nämlich so vieles, über das sich schreiben lässt.“ Häufig ist der 45-Jährige in Nienhagen, Bargeshagen und Börgerende-Rethwisch unterwegs. Dort kennt er sich inzwischen bestens in der Lokalpolitik aus. „Aber natürlich weiß ich auch in Bad Doberan und andernorts, was Sache ist“, betont er. Besonders gerne greift er zur Feder, wenn es um die Doberaner Kulturnacht, die Zappanale und den Satower Karneval geht.

Komplettiert wird die Redaktion am Alexandrinenplatz gegenwärtig durch Gina Henning (24). Nach einem Französisch- und Kommunikationswissenschaftsstudium nahm sie ein Volontariat bei der OZ auf. Bis Mitte Juli macht sie sich nun mit der Münsterstadt und ihrem Umland vertraut. „Ich kannte Bad Doberan vorher noch nicht. Deshalb freut es mich, hier arbeiten zu können.“

Alte Hasen verstärken die Redaktion

Zu den alten Hasen zählt dagegen die Nienhägerin Sabine Hügelland (58). Die freie Mitarbeiterin ist besonders gefragt, wenn es um Kunst und Kultur geht. Doch auch sonst gibt es viele Themen, für die sie sich interessiert und über die sie oft tiefgründig schreibt.

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Seit 1997 hält der Kühlungsborner Rolf Barkhorn (66) als freier Mitarbeiter der OZ die Treue. „Mein erster Auftrag, den ich damals von der Redaktion erhielt, bestand darin, einen Leserbrief abzuschreiben“, erzählt er schmunzelnd. Längst sind die Beiträge von eigener Hand nicht mehr zu zählen. Während der ehemalige Lehrer anfangs vor allem über das sportliche Geschehen schrieb, ist er inzwischen auch in der Kommunalpolitik ein gefragter Berichterstatter. Was gefällt ihm besonders an seiner Tätigkeit? „Das Schöne und Besondere am Lokaljournalismus ist, dass ich diejenigen, über die ich geschrieben habe, oft am nächsten Tag wiedertreffe und damit sofort ihre Reaktion erhalte.“

Werner Geske (72), von 1991 bis 1998 Leiter der Doberaner Redaktion, ist als Autor immer noch gern gesehen. Der Diplomjournalist nimmt sich als Ruheständler mit Vorliebe kultureller Themen, des Lebens auf dem Dorf oder geschichtlicher Themen an.

Von Werner Geske

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