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Amt Neubukow-Salzhaff

Drei Bürgermeister kandidieren wieder

Am 26. Mai ist Kommunalwahl in Mecklenburg-Vorpommern, bei der auch die ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt werden (Symbolfoto)

Am 26. Mai ist Kommunalwahl in Mecklenburg-Vorpommern, bei der auch die ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt werden (Symbolfoto)

Neubukow. Die Mehrheit der Bürgermeister im Amtsbereich Neubukow-Salzhaff ist seit Jahren Gemeindeoberhaupt oder in der Gemeindevertretung aktiv. Am 26. Mai ist Kommunalwahl in Mecklenburg-Vorpommern, dann werden neben den Stadt- und Gemeindevertretungen auch die ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt. Im Amt Neubukow-Salzhaff sind das sieben – es sei denn Carinerland und Kirch Mulsow fusionieren. Einer hat bereits bekannt gegeben, nicht mehr zur Verfügung zu stehen, drei haben sich noch nicht entschieden.

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Thomas Jenjahn, Bürgermeister Kirch Mulsow.

Thomas Jenjahn, Bürgermeister Kirch Mulsow.

Thomas Jenjahn ist seit 29 Jahren Bürgermeister in Kirch Mulsow. Zur Gemeinde zählen die Dörfer Clausdorf, Steinhagen, Kirch Mulsow und Garvensdorf. Er wird als Bürgermeister nicht mehr zur Verfügung stehen. „Die 29 Jahre waren nicht immer einfache, aber sie haben Spaß gemacht und mir wird was fehlen“, sagt der 59-Jährige, aber irgendwann müsse Schluss sein. „Ich will nicht der Totengräber der Gemeinde sein, fühle mich auch nicht so, aber es gibt nicht viele, die Verantwortung übernehmen wollen“, sagt er mit Blick auf die geplante Fusion mit der Gemeinde Carinerland.

Wolfgang Gulbis, Bürgermeister von Rerik

Wolfgang Gulbis, Bürgermeister von Rerik

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Reriks Bürgermeister Wolfgang Gulbis ist seit 1989 im Amt. Ob der 60-Jährige weitermacht? „Ich habe mich noch nicht abschließend entschieden.“ Er würde von Bürgern angesprochen werden, ob er als Rathauschef weitermache, auf der anderen Seite möchte er aber auch mehr für die Familie und Enkelkinder da sein. Und: „Man sieht ja auch, das Geld und Engagement einen nicht immer voranbringen“, sagt er und bezieht sich dabei auf die jüngsten Küstenabbrüche und das langwierige Verfahren die Schäden zu beheben und weiteren Abbruch zu verlangsamen.

In Alt Bukow ist Manfred Wodars seit einer Legislatur Bürgermeister. Davor hatte er 25 Jahre das Amt des Stellvertreters inne. „Ich trete noch mal an“, sagt der 63-Jährige. „Ich bin der Meinung, man kann etwas für das Gemeinwohl machen.“ „Wenn keiner was macht, passiert auch nichts.“ Zu tun gebe es immer was. Manfred Wodars möchte gerne die Straße zwischen Klein Strömkendorf und Bantow bauen, „aber die Finanzierung muss stehen“. Das ist in der Gemeinde derzeit schwierig. Sie befindet sich in der Haushaltskonsolidierung.

Heike Chrzan-Schmidt, Bürgermeisterin der Gemeinde Carinerland bei Bad Doberan (Landkreis Rostock)

Heike Chrzan-Schmidt, Bürgermeisterin der Gemeinde Carinerland bei Bad Doberan (Landkreis Rostock)

Heike Chrzan-Schmidt ist seit 25 Jahren Bürgermeisterin, hat die Fusion von zehn Dörfern zur Gemeinde Carinerland mitbegleitet. Die 50-Jährige geht zur Kommunalwahl am 26. Mai wieder als Bürgermeisterin ins Rennen. „Mir macht das Spaß und ich möchte etwas für die Menschen und die Region tun“, sagt sie. Herausforderung für sie in den nächsten Jahren ist nach der geplanten Gemeindefusion, diese in die richtige Bahn zu bringen, sodass „die Bürger sich im Ort wohlfühlen, das kulturelle Angebot weiter läuft“. Das Geschaffene solle erhalten bleiben.

Biendorfs Bürgermeisterin Peggy Freyler

Biendorfs Bürgermeisterin Peggy Freyler

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Seit 2014 leitet Peggy Freyler die Geschicke der Gemeinde Biendorf, zu der elf Dörfer zählen. Die 50-Jährige war davor fünf Jahre Gemeindevertreterin. Ob sie als Bürgermeisterin wieder kandidiert? „Ich bin noch nicht ganz sicher“, sagt sie.

Kai-Uwe Schlotmann, Bürgermeister Am Salzhaff.

Kai-Uwe Schlotmann, Bürgermeister Am Salzhaff.

Anders bei Kai-Uwe Schlotmann (Wählergemeinschaft Am Salzhaff). Seit zwei Jahren ist der 42-Jährige Bürgermeister der Gemeinde Am Salzhaff. Nach dem Tod seines Vorgängers Jürgen Weymann im Sommer 2016 wurde in der 480-Einwohner-Gemeinde neu gewählt. „Ich kandidiere als Bürgermeister. Meine zwei Jahre Probezeit sind rum und es macht mir Spaß“, sagt er. Jetzt beginne die Phase, wo man Projekte umsetzen könne. Sollten die Rakower, Pepelower, Klein Strömkendörfer und Teßmannsdorfer ihm mit ihrer Stimme das Vertrauen aussprechen, sei seine Priorität, die Gemeinde weiter voranzubringen, sodass die Orte weiter zusammenwachsen. Die wirtschaftliche Gesundheit der Gemeinde dürfe ebenso wenig aus den Augen verloren werden. „Land und Bund machen uns das nicht einfach.“

Detlef Kurreck ist seit 25 Jahren Bürgermeister in Bastorf. Ob er wieder kandidiert, stehe noch nicht fest. „Das sondieren wir in der Wählergemeinschaft“, sagt der 60-Jährige. Diese komme Anfang März zusammen.

Anja Levien

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