Hoher Schaden

Dreister Betrüger in Güstrow geschnappt: Er gab sich als Polsterer aus

Die Polizei in Güstrow schnappte einen Betrüger, der sich als Polsterer ausgab.

Die Polizei in Güstrow schnappte einen Betrüger, der sich als Polsterer ausgab.

Güstrow/Hamburg. Die Polizei in Güstrow hat einen Betrüger gefasst, der sich als Polsterer ausgegeben und Kunden um mehrere Tausend Euro gebracht haben soll. Die Polizei vermutet, dass es noch deutlich mehr Fälle gibt und bittet mögliche Geschädigten aus Mecklenburg-Vorpommern, sich zu melden.

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Als der Mann am 11. Januar in einem Dorf bei Güstrow auf frischer Tat gestellt wurde, lagen mehrere Monate Ermittlungsarbeit hinter den Beamten des Kriminalkommissariats Güstrow. Der in Norwegen geborene Mann steht nun unter Verdacht, in mindestens acht polizeilich bekannten Fällen im Bereich der Hansestadt und des Landkreises Rostock dreiste Betrugshandlungen begangen zu haben, bei denen er einen Gesamtschaden von mindestens 12.000 Euro verursacht haben soll.

Güstrower Betrüger schaltete Werbung

Unter dem Vorwand, Vertreter einer Firma für die Aufbereitung von Polstermöbeln zu sein, habe der Beschuldigte in diversen Printmedien dessen Arbeitsleistungen angeboten. Die ahnungslosen Geschädigten, welche auf die Inserate reagierten, seien durch den in Hamburg wohnhaften Mann daraufhin für die Begutachtung von aufzubereitendem Mobiliar besucht worden. Nach mündlicher Vereinbarung eines Preises seien einige Geschädigte mit Anzahlungen von mehreren Tausend Euro in Vorkasse gegangen sein. Andere sollen dem Mann noch am Ort deren Möbelstücke überlassen haben. Im Nachgang habe sich der Täter nicht mehr gemeldet.

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Nach überregionaler Ermittlungsarbeit der Kriminalbeamten der Güstrower Polizei und der Staatsanwaltschaft Rostock konnte der Beschuldigte identifiziert und ausfindig gemacht werden, sodass am Nachmittag des 9. Januar der Zugriff erfolgte. Einen Tag später konnte der Mann dem Haftrichter vorgeführt und im Anschluss in die Justizvollzugsanstalt nach Waldeck überstellt werden.

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Nach derzeitigem Erkenntnisstand schließen die Ermittler der Kriminalpolizei nicht aus, dass es weitere Geschädigte geben könnte, die der vermeintlichen Betrugsmasche des Beschuldigten zum Opfer gefallen sind und dies bislang nicht bekannt gemacht haben. Die Staatsanwaltschaft sowie auch die Polizei appellieren daher, dass sich diese Personen bei der Kriminalpolizei in Güstrow, dem polizeilichen Notruf „110“, jeder anderen polizeilichen Dienststelle sowie unter www.polizei.mvnet.de melden können, um Anzeige zu erstatten.

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