Rostock

Ausbildung im Kurzprogramm: Flüchtlinge werden Busfahrer

Verkürzte Ausbildung zum Busfahrer: Das Verkehrs- und Berufsbildende Zentrum (VBZ) in Rostock macht es möglich. VBZ-Büroleiter Axel Gerlach mit den Auszubildenden Barry Saidou, Yebyebwe Rassakou und Jimcan Ahmed Gaariye.

Verkürzte Ausbildung zum Busfahrer: Das Verkehrs- und Berufsbildende Zentrum (VBZ) in Rostock macht es möglich. VBZ-Büroleiter Axel Gerlach mit den Auszubildenden Barry Saidou, Yebyebwe Rassakou und Jimcan Ahmed Gaariye.

Rostock. Das Verkehrs- und Berufsbildende Zentrum (VBZ) in Rostock ermöglicht Menschen eine verkürzte Ausbildung, damit sie schnell in den Job starten können. „Die BGQ ist eine stark verkürzte Ausbildung zum Kraftfahrer“, erklärt Axel Gerlach, Büroleiter im VBZ. Der ganze Stoff sei „in einem sehr kurzen Zeitraum komprimiert“. Acht bis zehn Monate dauert sie – je nach Voraussetzungen und persönlichen Zielen. In den meisten Fällen übernehmen Jobcenter die Ausbildungskosten, die rund 16 000 Euro betragen können. Eine BGQ kann jeder machen. Teilnehmer aus dem Ausland müssen einen Aufenthaltstitel haben. Kraftfahrer wird nur, wer auch einen Führerschein macht.

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Im BGQ geht es um die Technik, aber auch um Vorschriften wie Ernährung, Schlaf, Ruhezeiten, Bewegung oder das Lösen von Konflikten. Vor allem die Sprache bereitet den Azubis bei BGQ und Führerschein Schwierigkeiten. Das größte Problem: Gerade Fachausdrücke lassen sich nicht direkt in ihre Muttersprache übersetzen.

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Haben die Schüler die BGQ bestanden, brauchen sie noch den Bus-Führerschein. Erst dann können sie als Kraftfahrer arbeiten. Die Aussichten auf eine Anstellung als Kraftfahrer sind in MV gut. „Die Leute können sich die Rosinen herauspicken“, sagt Axel Gerlach. Denn Kraftfahrer werden gesucht.

    Philip Schülermann

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