Polizeireport

Brandstiftungen in Güstrow – Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Mehrfach hatte es in dem Güstrower Wohnhaus gebrannt.

Mehrfach hatte es in dem Güstrower Wohnhaus gebrannt.

Güstrow. Die Polizei hat am Freitag in Güstrow einen tatverdächtigen Brandstifter festgenommen. Wie ein Sprecher mitteilte, habe es bereits am Donnerstag in einem Wohnhaus mit vier Wohneinheiten mehrfach gebrannt.

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Nach ersten Erkenntnissen sei ein Trägerbalken in einer leerstehenden Wohnung in Brand gesetzt worden. Dieses Feuer konnte durch die Feuerwehr Güstrow gelöscht werden, bevor es auf weitere Teile des Gebäudes übergreifen konnte. Bei dem Brand entstand ein Sachschaden von 1000 Euro. Der Kriminaldauerdienst aus Rostock kam zum Einsatz. Die Wohnung wurde daraufhin versiegelt.

Erneuter Brand in Güstrower Wohnhaus

Am Freitag, gegen 0.20 Uhr, brannte es dann erneut in diesem Wohnhaus. Die Eingangstür der leerstehenden Wohnung sei in Brand gesetzt worden, so die Polizei. Es zog dichter Rauch durch den Flur des Wohnhauses. Zwei Anwohner konnten durch Einsatzkräfte evakuiert werden.

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Bei der ersten Befragung der Anwohner machte ein Mann widersprüchliche Angaben. Bei weiteren Ermittlungen konnte sich ein Tatverdacht gegen den alkoholisierten 36-Jährigen erhärten. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,9 Promille.

Vorläufige Festnahme

Nach Rücksprache mit der Bereitschaftsstaatsanwaltschaft erfolgte die vorläufige Festnahme des Tatverdächtigen sowie eine Blutprobenentnahme. Aufgrund des sofortigen Einschreitens der Einsatzkräfte entstand bei dem zweiten Brand lediglich ein Sachschaden von 100 Euro. Die weiteren Ermittlungen zu den Brandstiftungen führt nun die Kriminalpolizei Güstrow.

Von OZ

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