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Ärger ums Traditionsschiff

Iga-Park: Stadt legt Neubau-Planungen auf Eis

So könnte das geplante maritime Museum im Iga-Park aussehen. Es soll in direkter Nachbarschaft zum „Tradi“ entstehen.

So könnte das geplante maritime Museum im Iga-Park aussehen. Es soll in direkter Nachbarschaft zum „Tradi“ entstehen.

Rostock.Vor knapp zwei Jahren haben die Rostock entschieden: Das Traditionsschiff bleibt in Schmarl. Dort – im Iga-Park und nicht im Stadthafen – soll die Hansestadt ihr maritimes Erbe präsentieren und ein neues Museum rund um Schiffbau und -fahrt bauen. Getan hat sich seitdem nicht viel. Nun übt die SPD scharfe Kritik am Rathaus.

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Geld steht bereit

450 000 Euro hat die Bürgerschaft für die Planungen im Iga-Park bereitgestellt. Doch die Verwaltung will die Planungen verschieben und das Geld lieber für andere Vorhaben einsetzen. Dies stößt bei den Sozialdemokraten auf Unverständnis: „Rostock besteht nicht nur aus der Innenstadt und dem Stadthafen. Auch der Nordwesten muss weiterentwickelt werden“, so Vize-Fraktionschef Thoralf Sens. „Mit dem Bürgerentscheid 2017 haben sich die Rostocker für das Traditionsschiff im Iga-Park entschieden“, sagt Sens. Damit sei auch eine Weiterentwicklung des dortigen Museums mit einem Neubau verbunden gewesen. Das stimmt so allerdings nicht: Beim Bürgerentscheid war lediglich gefragt worden, ob das Schiff in den Stadthafen verlegt werden soll. Von Millionen-Bauten war auf dem Stimmzettel nicht die Rede.

SPD fordert Planungsstart

Die SPD fordert dennoch das Rathaus und auch „ihren“ Finanzsenator auf, ihre „bürokratischen Ausflüchte“ aufzugeben und unverzüglich mit den Planungen für den Museumsneubau im Iga-Park zu beginnen.

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