OZ-Umfrage

Nach OB-Wahl in Rostock: Was sich die Menschen von Eva-Maria Kröger erhoffen

Rüdiger Merkel (81) ist Rentner aus Rostock und wünscht sich von der neuen Oberbürgermeisterin eine Begrenzung für Touristen sowie bessere Fahrradwege.

Rüdiger Merkel (81) ist Rentner aus Rostock und wünscht sich von der neuen Oberbürgermeisterin eine Begrenzung für Touristen sowie bessere Fahrradwege.

Rostock. Eva-Maria Kröger (Die Linke) ist zur neuen Oberbürgermeisterin der Hanse- und Universitätsstadt gewählt worden. In ihrem Wahlprogramm verspricht die 40-Jährige unter anderem, das Vertrauen in die Politik wiederherzustellen, Rostock sozial gerecht und nachhaltig weiterzuentwickeln sowie eine gute Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft. Was soll sie als erstes angehen, wenn es nach den Rostockern geht? Die OZ hat nachgefragt.

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„Frau Kröger soll ihre Wahlversprechen in die Tat umsetzen“

Rüdiger Merkel hätte lieber Michael Ebert im Rathaus gesehen. „Ich glaube, Herr Ebert hat mehr Lebens- und Führerfahrung, aber ich hoffe, dass Frau Kröger auch einen guten Job macht“, sagt der 81-Jährige. Der Rentner hofft, dass sich die neue OB um die Fahrradwege kümmert. Außerdem wünscht er sich eine Begrenzung der Touristenzahlen: „Das sind einfach zu viele.“

Der ehemalige Hausmeister Norbert Bogisch hat Eva-Maria Kröger gewählt, weil sie für ihn die vielversprechendste Kandidatin war. „Von Frau Kröger wünsche ich mir, dass sie ihre Wahlversprechen in die Tat umsetzen kann“, sagt der 67-Jährige. Er hofft, dass sie gut und zielführend mit der Bürgerschafft zusammenarbeitet. Persönlich wünscht er sich die Warnowbrücke.

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Die Mietpreise sind vielen Rostockern ein Dorn im Auge

Felix Weber (24) ist Student und vor drei Jahren aus Wittstock an die Ostsee gezogen. Für ihn ist der Wohnungsmarkt in Rostock ein wichtiges Thema. „Ich hoffe, dass Frau Kröger sich um den sozialen Wohnungsbau kümmert. Die Mieten sind zu hoch und es sind zu wenig bezahlbare Wohnungen vorhanden“, sagt der 24-Jährige. Er ist der Meinung, dass Politikerin ein besseres Gespür für die Probleme der Menschen hat. Deshalb ist er optimistisch, dass sie eine Politik für die Menschen in Rostock macht.

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Auch Simone Wohlgemuth wünscht sich eine Lösung für die steigenden Mietpreise. „Die Mieten kann sich doch kein normaler Mensch mehr leisten“, sagt die 45-Jährige. Die hohen Kosten drängten sie an den Stadtrand. Die Verkäuferin aus Lichtenhagen würde gerne in der Innenstadt leben, dichter an ihrer Arbeit. Wählen war Simone Wohlgemuth aber nicht: „Es gab keinen guten Kandidaten und ich habe auch das Gefühl, dass es völlig egal ist, wer da im Rathaus sitzt“.

Von Alexander Kalski

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