Rostock

„Schalala“ : Tausende feierten im Ostseestadion

Schon am Sonnabendnachmittag war das Ostseestadion gut gefüllt. Tausende Menschen waren angereist, um zu ihrer Lieblingsmusik zu tanzen und zu feiern.

Schon am Sonnabendnachmittag war das Ostseestadion gut gefüllt. Tausende Menschen waren angereist, um zu ihrer Lieblingsmusik zu tanzen und zu feiern.

Rostock. Aus dem Ostseestadion schallten am Sonnabend die Gesänge Tausender Menschen durch das Hansaviertel. Dieses Mal war der Anlass aber kein Fußballspiel, sondern die zweite Auflage der großen Schlagerparty „Schalala“. Vom Nachmittag an bis kurz vor Mitternacht feierten die Schlagerfreunde ausgelassen zur Musik von Ikke Hüftgold, Cora, Markus und Thomas Anders. Schon gegen 16 Uhr war das Stadion voll mit Menschen, die alle bester Stimmung waren. Los ging es mit Ikke Hüftgold, der mit seinen recht direkten Texten einen Nerv beim Publikum zu treffen schien. Die Menge sang lautstark mit und ließ sich von dem Sänger gern zum Feiern und Mitmachen motivieren. Wer nicht gerade dem jeweiligen Künstler auf der Bühne zujubelte, versorgte sich an einem der zahlreichen Stände mit Essen und Trinken oder entspannte sich beim gemütlichen Sitzen auf dem Rasen. Viele der Besucher hatten ein ganzes Stückchen Fahrt auf sich genommen, um dabei zu sein. Grit Ahrens zum Beispiel ist extra aus Richtenberg bei Stralsund angereist. Im Schlepptau hatte sie ihren Sohn Jonas, ihre Mutter und eine Freundin. „Die Schlagerparty hat mir eine Kollegin empfohlen“, erzählte die 32-Jährige. „Die Musikrichtung ist genau das, was mir gefällt“, freute sich Grit Ahrens, bevor sie mit ihrem Trupp in der Menge verschwand. Olaf Wilken und seine Frau aus Walkendorf bei Güstrow hatten eine nicht ganz so lange Fahrt hinter sich. Das Ehepaar hatte es sich schon am Nachmittag etwas abseits von der Menge auf dem Rasen gemütlich gemacht, um die Szenerie erst einmal auf sich wirken zu lassen. „Wir sind zum ersten Mal da. Unsere Kinder haben uns die Karten geschenkt“, erzählten sie. Die beiden Schlagerfans freuten sich besonders auf die Auftritte von Cora und Thomas Anders. Doch nicht nur auf dem Rasenplatz, wo sonst die Fußballspiele stattfinden, wurde ordentlich gefeiert. Auch auf den Rängen waren viele Besucher zu finden. Unter anderem auch Gabriele Schönfelder aus Teterow, die ebenfalls zum ersten Mal die Veranstaltung erlebte. „Ich nehme alles mit – Hauptsache Schlager“, sagte die 56-Jährige. „Für mich ist es hier ganz fantastisch. Es ist mal eine ganz andere Atmosphäre.“ Ganz zum Schluss kam dann der Mann, auf den viele schon sehnsüchtig gewartet hatten: Thomas Anders spielte mit der Modern Talking Band auf. Ein denkwürdiger Auftritt. Denn vor ziemlich genau 15 Jahren gab es das letzte Modern-Talking-Konzert an gleicher Stelle. Im Ostseestadion verkündete Dieter Bohlen damals überraschend das Aus des Duos.Die Aufregung um die Trennung hat Thomas Anders merklich hinter sich gelassen. Am Sonnabend gab er Hits im gewohnten Stil zum Besten – sehr zur Freude des Publikums, das auch bei diesem letzten Auftritt immer noch enthusiastisch mitmachte.

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Milbrandt Christina

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