Interview

Wo steht die OSTSEE-ZEITUNG in zehn Jahren, Herr Düffert?

Thomas Düffert, Vorsitzender der Madsack-Geschäftsführung

Thomas Düffert, Vorsitzender der Madsack-Geschäftsführung

Hannover. Die OSTSEE-ZEITUNG gehört neben 17 weiteren regionalen Zeitungsmarken zur Madsack Mediengruppe, die in ihren Regionen fest verwurzelt sind. Bundesweit bekannt geworden ist Madsack durch das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), das zu den größten und meistzitierten Mediennetzwerken der Bundesrepublik zählt. Vorsitzender der Madsack-Geschäftsführung ist Thomas Düffert.

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Erinnern Sie sich an Ihre erste Begegnung mit der OSTSEE-ZEITUNG?

Das muss kurz nach der Wende gewesen sein. Ich bin schon einige Jahre in der Zeitungsbranche aktiv. Die OSTSEE-ZEITUNG habe ich schon damals als große, einflussreiche Regionalzeitung im Norden wahrgenommen.

Was ist für Sie typisch OZ?

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Ich kenne kaum eine Zeitung, die so fest in ihrer Heimat verwurzelt ist. Die OZ ist nah dran an den Themen, die die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern bewegen. Die OZ ist emotional, maritim, investigativ und trotz ihres stolzen Alters modern und digital. Typisch OZ ist für mich auch die Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Redaktion und Verlag. Die OSTSEE-ZEITUNG zählt zu den innovativsten Häusern unserer Gruppe. Ein guter Grund, den 70. Geburtstag ordentlich zu feiern.

Sie stammen aus Boostedt bei Neumünster, sind damit ein „norddeutscher Jung“. Sie führen eine Gruppe, zu der neben der OZ auch stolze Medienmarken wie die Leipziger Volkszeitung, die Märkische Allgemeine Zeitung und die Hannoversche Allgemeine Zeitung gehören. Große Zeitungen, verschiedene Rahmenbedingungen und Leserinteressen. Was macht Madsack erfolgreich?

Der Journalismus. Er ist unser Geschäftsmodell. Wir sind vor Ort stark. Hier in MV mit der OSTSEE-ZEITUNG und in der überregionalen Berichterstattung mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Auch das Miteinander bei Madsack ist einzigartig. Wir sind stark, weil uns die hoch motivierten und exzellenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hier bei der OZ und den anderen 16 Standorten tragen.

Sie werden häufig mit dem Satz „Unser Herz schlägt für Journalismus“ zitiert. Was heißt das konkret und was unterscheidet Madsack von anderen Mediengruppen?

Für uns war von Anfang an klar, dass Journalismus die DNA unseres Hauses ist. Das gilt für Print und das Digitale. Wir investieren fortlaufend in unsere Produkte, um sie für unsere Leser und Werbekunden noch attraktiver zu machen. Noch im April wird die OSTSEE-ZEITUNG ihre digitalen Produkte OZ+ und die App modernisieren. Sie werden übersichtlicher, sie bekommen mehr Funktionen und werden interaktiver. Darauf freue ich mich sehr.

Wo sehen Sie die OSTSEE-ZEITUNG in zehn Jahren?

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An der Spitze. Die OZ wird das wichtigste Medienhaus des Landes, das seine Nachrichten je nach Nutzergewohnheit digital in Wort und mit Bewegtbild sowie in einer hochwertigen Printausgabe verbreitet. Sie wird die Menschen informieren, unterhalten – und mit spannenden Recherchen und Geschichten die Welt ein bisschen besser machen.

Von Andreas Ebel

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