70 Jahre OZ

„Freundschaftsgeste“ für die OZ: Was Wolfgang Lippert beim Hoffest in Rostock vorhat

Wolfgang Lippert (70) freut sich auf seinen Auftritt beim OZ-Hoffest am kommenden Wochenende.

Wolfgang Lippert (70) freut sich auf seinen Auftritt beim OZ-Hoffest am kommenden Wochenende.

Rostock. Die OSTSEE-ZEITUNG feiert runden Geburtstag – am Montag vor genau 70 Jahren, am 15. August 1952, erschien die erste Ausgabe, die damals groß über die erste Stoßbrigade auf der Rostocker Neptunwerft berichtete. „Nr.1 - Jahrgang 1“ stand links oben in der Ecke der Zeitung, die Sie, liebe Leser, auch heute noch in Ihrem Briefkasten finden.

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Dieses lange Durchhaltevermögen wird jetzt mit dem OZ-Hoffest gefeiert, das am 20. August auf dem Gelände des Rostocker Medienhauses stattfinden wird. Dann sind alle Leser eingeladen, mitzufeiern. Mit dabei ist auch der über die Landesgrenzen hinaus bekannte Entertainer Wolfgang Lippert, der einen besonderen Bezug zur OSTSEE-ZEITUNG hat, wie er im Gespräch erklärt.

Wolfgang Lippert: „OZ berichtet fair und sachkundig“

Dieses innige Verhältnis zur OZ beginnt nämlich schon bei der Altersfrage – denn Wolfgang Lippert wurde in diesem Jahr ebenfalls 70 Jahre alt: „Es ist bemerkenswert, dass die OZ und ich im selben Jahr auf die Welt kamen.“ Allein das verbinde. Doch als Bewohner der Insel Rügen informiert er sich auch regelmäßig „über das Geschehen an der Ostsee-Küste, selbst wenn ich gerade woanders bin“, sagt er.

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Als Sänger, Entertainer und Moderator wurde natürlich auch über ihn selbst das ein oder andere Mal in der OSTSEE-ZEITUNG berichtet. „Immer fair und sachkundig“, bestätigt Lippert. Diese Gründe waren auch ein Faktor, warum die Ost-Größe die Einladung der OZ annahm, als Act beim Hoffest aufzutreten.

Auftritt ist eine „Freundschaftsgeste“ von Wolfgang Lippert

„Es ist eine Freundschaftsgeste an die OSTSEE-ZEITUNG. Denn dieser Auftrifft bedeutet für mich auch, dass ich mich an dem Tag irre beeilen muss, um abends wieder rechtzeitig auf der Bühne auf Rügen zu stehen“, sagt Lippert.

Denn in Ralswiek würden rund 6000 Leute auf ihn warten. Er habe die Organisatoren der Störtebeker Festspiele, bei denen er „täglich, bis auf den Sonntag“ mitwirkt, informiert. „Die wissen Bescheid, dass ich an dem Tag wohl erst etwas später ankommen werde.“

Rügen in MV: „Ich fahre dort eigentlich nur noch einhändig“

Lippert lebt seit 20 Jahren auf Rügen. Er möge die Menschen dort: „Dass man hier nicht gleich so umgerannt werden muss. Man wartet etwas und dann verstreut man langsam seine Sympathie“, sagt Lippert.

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Diese Sympathie ist mittlerweile ausreichen vorhanden. „Ich fahre hier auf der Insel eigentlich nur noch einhändig, denn man winkt und grüßt hier auch immer.“ Diese ländlichen Strukturen seien dort noch erhalten und das sei angenehm. „Das sind aber auch gewachsene Dinge über die ganzen Jahre.“

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Über viele Jahre ist Lippert auch schon OZ-Leser. „Seit rund zehn Jahren habe ich ein Abo. Mittlerweile lese ich nur noch elektronisch.“ Dabei interessiere sich der gebürtige Ost-Berliner vor allem für die Geschichten aus seiner zweiten Heimat Rügen und „für den Kulturteil, weil ich auch in der Richtung tätig bin“. Er schätze das breite Angebot der OZ.

Nachbar von Lippert liest jeden Tag die OSTSEE-ZEITUNG

„Man sollte aber auch immer ehrlich sein, sonst bekommt man eine lange Nase. Ich lese die Zeitung jetzt nicht unbedingt jeden Tag.“ Jedenfalls nicht so oft, wie sein Nachbar: „Der sitzt jeden Tag auf etwas erhöhter Position in seiner Loggia – immer mit aufgeschlagener OSTSEE-ZEITUNG und studiert jeden Tag die Inhalte.“ 

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Doch auch wenn er nicht jeden Tag die Ausgabe durchblättert – was laut Wolfgang Lippert auch zeitliche Gründe habe – fühlt er sich mit dem Blatt verbunden, das auch seither im Theater immer auslag und dadurch oft in seinen Händen gelandet ist.

Daher freut er sich jetzt auch auf seinen Auftritt am kommenden Wochenende auf dem OZ-Gelände, für den er ein buntes Programm im Gepäck hat: „Ich werde etwas singen. Vor allem aus meinem neuen Album ’Glücklich’.“ Erschienen im Jahr 2020, drehe es sich vor allem um das Thema Beziehung. „Das passt doch auch zum Anlass. Dann werde ich vielleicht noch etwas von Roland Kaiser singen. Ich werde schon ein schönes Programm zusammenstellen, ich feile noch etwas daran“, sagt Lippert im Gespräch mit der OZ.

Wolfgang Lippert hat auch noch Aufgaben beim MDR

Der Entertainer, der vor allem durch seinen DDR-Hit „Erna kommt“ bekannt wurde, hat neben seinem OZ-Auftritt und seinem regelmäßigen Engagement bei den Störtebeker Festspielen noch viel vor in diesem Jahr: Am 10. September enden die Auftritte auf Rügen. Gleich im Anschluss widme er sich seinen anderen Aufgaben beim Mitteldeutschen Rundfunk: „15 Sendungen müssen redaktionell betreut werden.“ Zudem werde es ein besonders Live-Format für die Sendung „Damals war’s“ in Schmalkalden (Thüringen) geben. „Danach werde ich noch mit Inka Bause musikalisch unterwegs sein“ – doch erst einmal wird er die Leser der OZ um 16 Uhr auf dem Hoffest unterhalten.

Von Marvin Wennhold

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