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Tiere

Zuwachs im Rostocker Zoo: Fünf Weißstörche ziehen ein

Der Rostocker Zoo nimmt dauerhaft fünf Weißstörche auf, die verletzt sind und nicht mehr ausgewildert werden können.

Der Rostocker Zoo nimmt dauerhaft fünf Weißstörche auf, die verletzt sind und nicht mehr ausgewildert werden können.

Rostock. Im Rostocker Zoo haben fünf Weißstörche ein neues, dauerhaftes Zuhause gefunden. Die Vögel seien verletzt und könnten nicht mehr ausgewildert werden, teilte der Vogelkurator des Zoos, Simon Brusland, am Montag mit. Sie kamen bereits im März nach Rostock und stammen aus dem Zoo in Warschau. Dort gibt es die Auffangstation für Wildvögel „Azyl“ in Polen, die jährlich mehr als 2000 Vögel rettet.

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Auch der Rostocker Zoo nimmt jedes Jahr verletzte und erkrankte Tiere auf, mit dem Ziel, sie wieder auszuwildern. Die Vögel werden vor Ort gesund gepflegt und können den Zoo als Brutort nutzen. Nun werden die fünf Weißstörche auf der Stelzvogelwiese neben den Flamingos zu sehen sein.

Die Bestände der Weißstörche seien, insbesondere in Norddeutschland, rückläufig. „Ein Grund dafür ist der Rückgang des Nahrungsangebots auf den Wiesen und Weiden“, berichtete Brusland. In den sonst nahrungsreichen Gewässern, die dort zu finden sind, gebe es immer weniger Frösche und andere Amphibien. Hinzu komme, dass Dauergrünland immer häufiger umgewandelt und landwirtschaftlich genutzt werde. So stellen Hochspannungsleitungen und Windkraftanlagen ein zusätzliches Risiko für die Störche dar.

Die fünf Storchen-Neuzugänge sollen durch ihren festen Wohnsitz im Rostocker Zoo zur Erhaltung ihrer Art beitragen und können als soziale Unterstützung für andere verletzte Weißstörche oder verwaiste Jungtiere dienen.

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Von OZ/hpa

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