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Ton in der Energiekrise wird in MV rauer

Guten Abend, liebe Leserinnen und Leser,

so wie die Preise bei Strom und Gas steigt nun auch die Zahl der Schuldzuweisungen: Der Ton in der Energiekrise wird schärfer. Nachdem die Ministerpräsidentenkonferenz Dienstagnacht Details und Zeitangaben dazu, wie die Energiepreise für die Bürgerinnen und Bürger bezahlbar bleiben sollen, schuldig geblieben ist, ist am Mittwoch eine hitzige Debatte im Schweriner Landtag ausgebrochen. Schwesig wurde „Anbiederungspolitik“ gegenüber Russland vorgeworfen, es fehle an klaren Ansagen und schnellen Lösungen, so der Tenor. Auch von „Regierungsversagen“ war die Rede. Mein Kollege Frank Pubantz hat die Diskussion für Sie zusammengefasst.

Wer genau hinter den Explosionen an den Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 steckt, ist noch immer unklar. Ein Rostocker Experte ist sich sicher, dass Profis dahinter stecken müssen. Seiner Meinung nach könnten die Lecks in den Leitungen jedoch repariert werden. Mein Kollege Gerald Kleine Wördemann hat mit ihm gesprochen und erklärt, wie das möglich wäre und was das Kosten würde.

Währenddessen ist in Rostock eine Debatte um alternative Energiequellen ausgebrochen: Michael Ebert, der Oberbürgermeister in der Hansestadt werden möchte, fordert, die Laufzeit des Steinkohlekraftwerkes am Seehafen zu verlängern, um die Energieversorgung zu sichern. Eigentlich sollte der Meiler ab 2024 keine Fernwärme mehr liefern, das wolle der Kandidat von CDU, UFR und FDP jedoch auf unbekannte Zeit aussetzen. Wie mein Kollege Andreas Meyer zusammengetragen hat, gibt es von seinen Mitbewerbern auf das Amt des Rathauschefs in Rostock bereits Gegenwind. Allen voran von Eva-Maria Kröger, der Chefin der Rostocker Linken: „Kohle hat keine Zukunft.“ Rückendeckung für Eberts Idee kommt überraschenderweise von den Grünen.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend,

Ann-Christin Schneider

Redakteurin

 

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Kraniche beim Einfliegen auf Ihren Futterplatz. Seit Tagen kann man auf den Feldern bei Rövershagen die Kraniche beobachten.

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