Schwere Vorwürfe

Nach Attacke auf Polizisten vor Nachtclub: Anklage gegen 24-jährigen Greifswalder erhoben

Das Blaulicht eines Polizeiwagens leuchtet. (Symbolfoto)

Das Blaulicht eines Polizeiwagens leuchtet. (Symbolfoto)

Greifswald. Vier Monate nach einer Attacke gegen einen Polizisten in Greifswald, bei der der Beamte schwer verletzt wurde, ist Anklage gegen den mutmaßlichen Täter erhoben worden. Dem 24-Jährigen werden gefährliche Körperverletzung und Angriff auf Vollstreckungsbeamte vorgeworfen, wie ein Sprecher der Stralsunder Staatsanwaltschaft am Mittwoch sagte.

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Der Vorfall hatte sich am 11. September vor einem Nachtclub ereignet. MV-Innenminister Christian Pegel (SPD) hatte sich schockiert über den Angriff auf den Polizisten gezeigt. Der Beschuldigte schweige bisher zu den Vorwürfen, so die Staatsanwaltschaft. Der Prozess soll am Amtsgericht Greifswald stattfinden.

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Greifswalder Polizist bis heute nicht vernehmungsfähig

Der betroffene Beamte sei bis heute nicht vernehmungsfähig, sagte der Sprecher. Vor dem Lokal hatten sich trotz Aufforderung des Sicherheitsdienstes mehrere Personen geweigert, das Clubgelände zu verlassen. Als die Polizei kam, soll der 24-Jährige zunächst Beamte beleidigt und bedrängt haben. Dann soll er dem Geschädigten ein Bein gestellt haben.

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Dieser fiel hin und prallte mit dem Kopf auf die Straße. Der 60-Jährige war laut Polizei zunächst kurz wegen einer Platzwunde in einer Klinik behandelt und dann entlassen worden. Später seien aber Komplikationen aufgetreten. Er wurde bewusstlos und musste wegen Hirnblutungen notoperiert werden.

Beim Tatverdächtigen, der von Beamten überwältigt wurde, seien 0,8 Promille Atemalkohol gemessen worden, hieß es. Dem Mann, der nach Aufnahme der Personalien wieder auf freien Fuß kam, droht eine mehrjährige Haftstrafe.

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