Überfall auf Verbindungsstudent

CDU will Finanzierung von linksalternativem Zentrum prüfen

Das Ikuwo in der Goethestraße ist Veranstaltungsort und Treff verschiedener Vereine.

Das Ikuwo in der Goethestraße ist Veranstaltungsort und Treff verschiedener Vereine.

Greifswald. Harsche Kritik an dem Überfall auf einen Verbindungsstudenten und das Verhaltens des Interkulturellen Kultur- und Wohnprojektes (Ikuwo): „Es ist schon schlimm genug, dass Menschen wegen des Tragens eines Bandes einer katholischen Studentenverbindung in unserer Stadt angegriffen und geschlagen werden. Wenn den Tätern aber anschließend Unterschlupf in den Räumlichkeiten des Ikuwo geboten und der Polizei der Zutritt verweigert wird, kann dies nicht hingenommen werden“, sagt das CDU-Bürgerschaftsmitglied Sascha Ott.

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In der Nacht zu Montag war ein 25-Jähriger bedrängt und geschlagen worden, als er die Goethestraße in Höhe Ikuwo entlangging. Grund für den Angriff war offenbar das Verbindungsband, das der Student über der Schulter trug.

Die Polizeibeamten sind nach Schilderungen der Polizeisprecherin Nicole Buchfink später nicht ins Haus gelassen worden, um zu ermitteln. Wegen der aggressiven Stimmung und der Zusammenrottung mehrerer Personen habe sich die Polizei schließlich zurückgezogen.

Ott kritisiert weiter, dass sich der Überfall am Rande des „Festivals contre le racisme“ ereignet habe, welches mit öffentlichen Mitteln finanziert werde. Er kündigt an, dass die Bürgerschaft detailliert prüfen werde, mit welchen öffentlichen Mitteln direkt oder indirekt das Ikuwo gefördert wird.

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Marcel Zahn, Vorsitzender der der Liberalen Hochschulgruppe, fordert ein Ende der finanziellen Unterstützung aus Hochschulmitteln für das Ikuwo. „Wir haben einen entsprechenden Antrag zur Vollversammlung gestellt und hoffen auf breite Zustimmung nach diesen Vorkommnissen“, so Zahn.

Katharina Degrassi

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