Redaktionsporträt

Darum lieben die Greifswalder OZ-Reporter ihre junge, dynamische Stadt

Das Team der Lokalredaktion Greifswald (v.l.): Christin Lachmann, Christopher Gottschalk, Petra Hase, Philipp Schulz und Katharina Degrassi.

Das Team der Lokalredaktion Greifswald (v.l.): Christin Lachmann, Christopher Gottschalk, Petra Hase, Philipp Schulz und Katharina Degrassi.

Greifswald. Ihre ersten journalistischen Erfahrungen sammelte Katharina Degrassi während ihrer Schulzeit in der Lokalredaktion Wismar der OSTSEE-ZEITUNG. Den Weg zum erträumten Journalistenberuf ging sie mit aller Konsequenz. Einem Studium der Journalistik in Bremen folgten der Master in Europapolitik und 2005 ein Volontariat bei der OSTSEE-ZEITUNG.

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Schon zwei Jahre später übernahm sie die Leitung der Rügener Lokalredaktion. Seit 2012 ist sie in selber Funktion in Greifswald tätig. „Besser konnte es nicht kommen. Mit Greifswald und seinem Umland habe ich ein Arbeitsgebiet, das nicht vielfältiger sein könnte“, schwärmt sie. Eine vollständige Visitenkarte Greifswalds zu geben, falle ihr deshalb schwer.

Leitet die Lokalredaktion Greifswald: Katharina Degrassi.

Leitet die Lokalredaktion Greifswald: Katharina Degrassi.

Hochkarätige Wissenschaft und buntes Kulturleben

Die Stadt zeichne sich durch die vielen wissenschaftlichen Institutionen aus, wie die Universität, die Unimedizin, die Forschung mit heißem und kaltem Plasma, das Friedrich-Loeffler-Institut und die Community Medicine. Ebenso stehe Greifswald mit dem Pommerschen Landesmuseum, dem Theater Vorpommern, den Kulturfestivals Nordischer Klang, Bachwoche und Eldenaer Jazz Evenings für kulturelle Vielfalt. Dank der vielen Studierenden sei Greifswald eine junge, dynamische und ungemein liebenswerte Stadt.

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Schwerpunkt Umweltschutz und Lokalpolitik: Philipp Schulz, Redakteur in der Lokalredaktion Greifswald.

Schwerpunkt Umweltschutz und Lokalpolitik: Philipp Schulz, Redakteur in der Lokalredaktion Greifswald.

Daran gibt es auch für Philipp Schulz (30) keinen Zweifel. Im März 2021 wechselte er zur OSTSEE-ZEITUNG, wurde kurz danach stellvertretender Leiter. Schon während des Studiums der Politikwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Greifswald sammelte der 30-Jährige im Onlinebereich der studentischen moritz.medien und als Redakteur beim Greifswalder Lokalfernsehsender Greifswald TV erste journalistische Erfahrungen. Besonders gerne berichtet er über Themen, die sich um den Umweltschutz drehen oder um umstrittene politische Bewegungen, wie die Querdenker.

Bewegende Geschichte: Vater verliert krebskranken Sohn

Emotionale Geschichten über menschliche Schicksale sind das Spezialgebiet von Christin Lachmann, die vor mehr als zehn Jahren ihre ersten Artikel für die OSTSEE-ZEITUNG verfasste, damals als freie Mitarbeiterin in Greifswald. "Vor einiger Zeit schrieb ich über einen Vater, der seinen Sohn an den Krebs verloren hat", erinnert sich die 35-Jährige. "Es gibt nichts Schlimmeres, als den Tod des eigenen Kindes zu erleben. Das hat mich sehr bewegt und zum Nachdenken angeregt."

Mit ihren Beiträgen möchte sie auch bei den Lesern Gefühle wachrufen, zum Beispiel Dankbarkeit für die eigene Gesundheit. „Unser Leben ist zu kurz, um es mit Sachen zu verschwenden, auf die wir keine Lust haben“, sagt Christin Lachmann, die seit 2020 Redakteurin in der Lokalredaktion Greifswald ist.

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Erklärt, wie die kleinen und großen Dinge zusammenhängen: Redakteurin Petra Hase arbeitet seit 1999 in Greifswald.

Erklärt, wie die kleinen und großen Dinge zusammenhängen: Redakteurin Petra Hase arbeitet seit 1999 in Greifswald.

Petra Hase (54) unternahm ihre ersten Schreibversuche bereits als Schülerin 1981 in der Lokalredaktion Grimmen. „Als ich meinen Ausweis als Volkskorrespondentin in der Hand hielt, war ich schon stolz“, erzählt sie. Im Jahr 1986 wurde sie bei der OZ Volontärin, studierte anschließend von 1987 bis 1991 in Leipzig. Zwei Jahre später stand sie vor der Aufgabe, eine OZ-Außenstelle in Gützkow aufzubauen. „Ein Landstädtchen, in dem das Leben nicht gerade tobte.“ Also eine echte Bewährungsprobe für die Jung-Journalistin: „Die fünf Jahre möchte ich trotzdem nicht missen.“

Reporterglück: Serienmörder Zurwehme vor der Kamera

Ihr Wunsch, in Greifswald zu arbeiten, erfüllte sich 1999. Und sie hatte einen Einstand nach Maß. Aus guter Quelle erhielt sie am 19. August den Hinweis, dass der langgesuchte Serienmörder Dieter Zurwehme von der Polizei gefasst worden sei. „Ich habe mir die Kamera geschnappt und bin zum Revier gefahren. Ich kam gerade noch rechtzeitig, um auf den Auslöser drücken zu können, bevor der Killer in eine JVA transportiert wurde“, schildert sie. Ihr sensationelles Foto habe sich am kommenden Tag nicht nur in der OZ, sondern auch in anderen großen Tageszeitungen wiedergefunden. Der Alltag hält selten solch spektakuläre Ereignisse bereit. Dennoch findet es Petra Hase spannend, den Lesern zu erklären, „wie die Dinge zusammenhängen“.

Beeindruckt von besonderen Lebensentwürfen: OZ-Redakteur Christopher Gottschalk

Beeindruckt von besonderen Lebensentwürfen: OZ-Redakteur Christopher Gottschalk

Projekt Tanzschule im Domcenter begleitet

Christopher Gottschalk (31), studierter Politikwissenschaftler, schrieb seine ersten Zeilen für die OZ während der letzten Wochen seines Studiums in Greifswald. Ab 2017 war er zunächst freier Mitarbeiter, ehe er nun als Teilzeit-Redakteur für die OZ arbeitet: „Ganz am Anfang habe ich über Konzerte berichtet. Mittlerweile schreibe ich über Themen aus allen Bereichen.“ Was in der Stadt an besonderen Dingen passiert, will er herausfinden und den Lesern nahebringen.

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Vor allem Menschen, die ihre besonderen Vorstellungen vom Leben verwirklichen, gehört sein Interesse. Da habe er zum Beispiel vor etwa zwei Jahren einen jungen Mann kennengelernt, der davon geträumt habe, im Domcenter eine Tanzschule zu eröffnen. Inzwischen habe der seinen Traum trotz großer Herausforderungen verwirklicht. So etwas beeindruckt ihn.

Von Werner Geske

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