Greifswald

Von einer 110-Stunden-Woche und neunstelligen Geldbeträgen

Fredda Springhorn (Mitte) von der studentischen Initiative „Gründungswerft“ hatte den Abend mitorganisiert. Nach dem offiziellen Teil scharrte sie Gesprächspartner um sich, die mehr wissen wollten. Selbst Greifswalds Kulturamtsleiterin Anett Hauswald (2.v.l.) kannte die Initiative noch nicht.

Fredda Springhorn (Mitte) von der studentischen Initiative „Gründungswerft“ hatte den Abend mitorganisiert. Nach dem offiziellen Teil scharrte sie Gesprächspartner um sich, die mehr wissen wollten. Selbst Greifswalds Kulturamtsleiterin Anett Hauswald (2.v.l.) kannte die Initiative noch nicht.

Greifswald. Pitchlab heißt eine Veranstaltungsreihe, bei der junge Firmengründer oder solche, die es noch werden wollen, von ihren kreativen Ideen und dem alltäglichen Ausnahmezustand berichten. Seit einiger Zeit läuft das Format erfolgreich in Rostock. Am Donnerstagabend war Greifswald-Premiere im Biotechnikum.

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Katja Wolter, Leiterin des von ihr gegründeten Steinbeis-Zentrums, sprach nicht über ihre Arbeit - sondern zeigte sie. Eine Gruppe von 30 Leuten auflockern, die Damen und Herren miteinander vertrauter machen, für die Greifswalder Moderatorin und Seminarleiterin ein Kinderspiel.

Robert Kressin berichtete, wie er zwei Geschäftspartner zusammenbrachte, die im Anschluss „mit neunstelligen Beträgen“ hantierten. Da wurde dem gelernten Metallbauer klar, dass er seine große Stärke als Netzwerker zu seinem neuen Beruf machen wollte. Heute arbeitet er als als Coach in Rostock.

Oscar Schröder aus Stralsund wusste mit seinem Arbeitspensum zu beeindrucken: „Ich habe eine entspannte 110-Stunden-Woche“, sagte der Gründer der Stralsunder Firma Digitack, die digitale Geschäftsmodelle entwickelt. Eins davon heißt „My food hero“. Mittels einer gleichnamigen App soll die Lebensmittelverschwendung bekämpft werden.

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Neben den Vorträgen zählte das lockere Beisammensein im Anschluss zu den wichtigsten Pitchlab-Elementen. Lockere Gespräche, lustiges Visitenkartentauschen, ein Bier auf die neue Bekanntschaft. Wer da war, will wiederkommen. Der nächste Termin ist im April.

    Kai Lachmann

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