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Gesellschaft

Vorpommern: Regionalleiter der Caritas verabschiedet

Caritas-Regionalleiter Burghardt Siperko geht nach über 40 Jahren in den Ruhestand.

Caritas-Regionalleiter Burghardt Siperko geht nach über 40 Jahren in den Ruhestand.

Greifswald. Nach 41 Jahren bei der Caritas geht Burghardt Siperko in den Ruhestand. Der Caritas-Regionalleiter für Vorpommern, nach der Wende maßgeblich am Aufbau sozialer Strukturen in MV beteiligt, wurde am Mittwoch von Mitarbeitern und vielen Wegbegleitern aus Kirche und Gesellschaft feierlich verabschiedet.

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Siperko trat bereits 1978 in den kirchlichen Dienst ein. Der gebürtige Neuruppiner arbeitete bei der Caritas in Berlin zunächst in der Altenpflege und mit geistig beeinträchtigten Kindern. 1984 kam er schließlich nach Greifswald, „war hier anfangs als Daseinsfürsorger tätig“, erzählt der 62-Jährige. Sein erstes Büro war ein Schreibtisch in der Pfarrbücherei. Siperko baute nach der Wende die sozialen Dienste der Caritas in Vorpommern auf, wurde 1993 Geschäftsführer des Caritasverbandes für Vorpommern und später Regionalleiter. Er entwickelte Caritas-Regionalzentren und soziale Hilfsangebote in Anklam, Bergen, Greifswald, Heringsdorf, Pasewalk, Stralsund, Wolgast und Zinnowitz.

Neben seinen vielfältigen sozialpolitischen Tätigkeiten im Landkreis Vorpommern-Greifswald, wirkte Siperko beim Aufbau der Wohlfahrtspflege im gesamten Bundesland mit und vertrat die Caritas innerhalb der Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes MV. „30 Jahre hat Burghardt Siperko soziale Hilfe organisiert und damit vielen Menschen in Not zur Seite gestanden. Als warmherziger und hoch kompetenter Gestalter ist er aus Vorpommern kaum wegzudenken. Aus seiner tiefen christlichen Überzeugung heraus war er immer ein leidenschaftlicher Kämpfer für Menschlichkeit und Gerechtigkeit“, würdigte Ulrike Kostka, Direktorin des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin, zu dem Vorpommern gehört.

Am Tag der Verabschiedung empfand Siperko nach eigener Aussage „viel Dankbarkeit, dass ich eine sehr spannende Zeit mitgestalten durfte“. Er denke gern an Menschen zurück, „die Einschnitte hatten, denen ich Perspektiven geben konnte“. In den Ruhestand gehe er mit einem lachenden Auge, „weil ich die Verantwortung in andere Hände geben kann“. Alexander Liebisch übernimmt die Regionalleitung interimsweise, bis ein neuer Leiter gefunden sei.

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ph

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