Fest der Vereine

Von Hexenverbrennung und Kaiserzeit: Bernsteinbad Zempin feiert 450. Jubiläum nach

Die Zempiner schlüpften in verschiedene Kostüme, um die Geschichte des Ortes darzustellen.

Die Zempiner schlüpften in verschiedene Kostüme, um die Geschichte des Ortes darzustellen.

Zempin. Die Vereine des kleinsten Seebades der Insel Usedom haben am Wochenende zu einem Sommerfest eingeladen. So stellten beispielsweise der Angel- und Wassersportverein Inselhof, die freiwillige Feuerwehr oder die Ortsgruppe der Volkssolidarität ein buntes Programm für die Besucher von Zempin auf die Beine.

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Ein Höhepunkt des Festes war ein Blick in die Geschichte. Im vergangenen Jahr hätte der Ort sein 450. Bestehen feiern sollen. Doch es kam anders. Stattdessen wurde das Jubiläum im kleinen Rahmen am Wochenende nachgeholt. Anwohner schlüpften in die Rollen von Fischern, Karnevalisten oder Badegästen – und die Gäste schwelgten in Erinnerungen.

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„Zempin Ahoi!“, riefen die Zuschauer, als eine Gruppe in Karnevalskleidung die Bühne betrat. Bis 1989 gab es im Ort einen Verein, tolle Feiern und Veranstaltungen. „Vielleicht finden wir ja wieder eine Gruppe, die diese Tradition wieder aufleben lassen möchte“, sagte Bürgermeister Werner Schön, der den Festumzug moderierte. Auch die vorgestellte Fischerzunft sorgte für Schmunzeln bei den Gästen. Denn statt Fisch im Netz gab es nur Alkohol. „Muss man sich ja schön trinken.“

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Mit vielen Witzen erzählten die Zempiner ihre Geschichte: Von der Hexenverbrennung bis zur Kaiserzeit, über die Schulen und Kindergärten im Ort, die Bernsteinprinzessinnen und engagierte Vereine im Ort – wie die freiwillige Feuerwehr.

„Zempin Ahoi“: Die Anwohner schwelgten beim Fest der Vereine in Erinnerungen und konnten sich noch gut an die Zeit erinnern, in der in Zempin Carneval gefeiert wurde.

„Zempin Ahoi“: Die Anwohner schwelgten beim Fest der Vereine in Erinnerungen und konnten sich noch gut an die Zeit erinnern, in der in Zempin Carneval gefeiert wurde.

Der Bürgermeister freute sich, dass das Fest der Vereine nach zwei Jahren Pause wieder stattfinden konnte. „Es ist toll, dass wir als Ort wieder zusammenkommen und feiern können.“ Auch die Leiterin des Fremdenverkehrsamtes, Kristin Kulz, war begeistert von der Stimmung und den Besucherzahlen des Sommerfestes. „Auch bei der Festveranstaltung zu unserem nachträglichen Jubiläum hatten wir viel Spaß, schon bei der Vorbereitung“, sagte sie. „Super, dass so viele Zempiner mitgemacht haben.“

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