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Ausstellung in Wolgast

St. Petri als Juwel der Backsteingotik

Gemeindepädagogin Anna-Luise Wenzel (l.) und Kantorin Maria Uhle sorgten mit ihrem Flötenspiel für den musikalischen Rahmen.

Gemeindepädagogin Anna-Luise Wenzel (l.) und Kantorin Maria Uhle sorgten mit ihrem Flötenspiel für den musikalischen Rahmen.

Wolgast.Die Wolgaster St. Petri-Kirche beherbergt seit Freitag die Wanderausstellung „Backsteinarchitektur im Ostseeraum – neue Perspektiven der Forschung“. Die Besucher sind eingeladen, sich in Wort und Bild über die mittelalterliche Backsteinarchitektur zu informieren, die bis heute die Länder und Regionen an der südlichen Ostsee in besonderem Maße prägt. Die Ausstellung ist bis zum 20. Juni in Wolgast zu sehen.

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Ausstellung zur Backsteingotik in der St. Petri-Kirche in Wolgast eröffnet.

Ausstellung zur Backsteingotik in der St. Petri-Kirche in Wolgast eröffnet

Verliehen wird die Schau durch die „Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen für Wissenschaft und Forschung“. Als der Verein „Europäische Route der Backsteingotik“, in dem die Stadt seit einigen Jahren Mitglied ist, Wolgast dieses Angebot unterbreitete, überlegte man nicht lange. Mit Unterstützung der Regionalgesellschaft Usedom-Peene mbH wurde die Ausstellung in die alte Herzogstadt geholt und hier von Mitarbeitern des Museums und der Kirchengemeinde gemeinsam aufgebaut. Die Kirchengemeinde betreut die Exposition während der Öffnungszeiten der St. Petri-Kirche, also von Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 15 Uhr sowie an den Wochenenden und feiertags von 11 bis 14 Uhr.

Die Erforschung des südlichen Ostseeraums als eine hochrangige europäische Kulturlandschaft macht spätestens seit der Wende von 1989 nicht mehr an nationalen Grenzen halt, sondern erweist sich als ein intensives völkerverbindendes Bemühen. Die Ausstellungstafeln bieten einen Einblick in die aktuelle Forschung zur Backsteinarchitektur.

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In der Wolgaster St. Petri-Kirche hat der Gerüstbau für die Restaurierung eines weiteren Gewölbejochs begonnen. Die Arbeiten sollen etwa acht Wochen andauern.

In der Wolgaster St. Petri-Kirche hat der Gerüstbau für die Restaurierung eines weiteren Gewölbejochs begonnen. Die Arbeiten sollen etwa acht Wochen andauern.

Unterdessen wird momentan ein Teil des Mittelschiffs von St. Petri in Wolgast mit einem Baugerüst versehen. Wie Ulrich Kober vom Kirchenbüro mitteilt, werde in den kommenden etwa acht Wochen hier ein weiteres Gewölbejoch restauriert: „Die Gewölbe werden gereinigt und Risse geschlossen. Anschließend wird ein neuer heller Wandanstrich aufgetragen.“

Tom Schröter

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