Gesichter der Region

„Es war nicht einfach, die Heimat Hals über Kopf zu verlassen“

Edith Mailahn

Edith Mailahn

Grimmen. Wer mit Edith Mailahn (82) ins Gespräch kommt, sollte etwas Zeit einplanen, denn die Seniorin kann viel aus ihrem Leben erzählen. In Hermannsthal (Hinterpommern) geboren, hatte sie gerade die erste Klasse absolviert, da ging es über die Oder bei Swinemünde in Richtung Pasewalk. „Es war nicht einfach, die Heimat Hals über Kopf zu verlassen“, sagt die Seniorin. „Da wo der Zug hält, dort bleiben wir“, so die Entscheidung, nachdem die Familie drei Tage auf dem Bahnhof von Grimmen gestrandet war. Edith Mailahn arbeitete später auf der Siedlung des Vaters, dann im Schweinestall des VEG. 1963 zog die Familie nach Barkow. Die Familie wurde sehr groß - immerhin gehören heute sieben Kinder, fünf Enkel und sieben Urenkel dazu. Beim Rat der Stadt und der FDJ-Kreisleitung war die Seniorin als Raumpflegerin tätig. Noch heute strickt und häkelt sie sehr gern. „Trotz vieler Probleme hatte ich ein schönes Leben“, so das Resümee von Edith Mailahn.

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Walter Scholz

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