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„Ich will für die Kinder eine Bank sein“

Mathias Schuck hat selber in der Bundesliga gerungen. Jetzt vermittelt er sein Wissen jungen Leuten.

Mathias Schuck hat selber in der Bundesliga gerungen. Jetzt vermittelt er sein Wissen jungen Leuten.

Grimmen. Vor gut einem Jahr hat Mathias Schuck angefangen, Ringen wieder in Grimmen anzubieten. „Ich bin hellauf begeistert, mit welchem Elan die Kinder und Jugendlichen bei der Sache sind und welch großen Fortschritte sie bereits gemacht haben“, sagt er und erklärt: „Wir haben ganz von vorne angefangen. Inzwischen sind es über 50 Vereinsmitglieder. Meine Knirpsehaben sich von den Wettkämpfen, bei denen es anfangs schon ordentlich auf die Mütze gab, nicht abschrecken lassen.“

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Und mit so einem gigantischen Zuwachs nach so kurzer Zeit hat Mathias Schuck, der einst selber in der Bundesliga gerungen hat, nie gerecht. „Wir hatten am Anfang mit sechs bis acht Kindern gerechnet, gekommen sind direkt 20. Mittlerweile ringen bei uns 50 Talente“, beschreibt er. Wie es dem kampfsportbegeisterten Trebelstädter im Blut liegt, fördert er die Kinder mit Leistungsanspruch. „Aber auch Kinder, die einfach gern Akrobatik und Turnen wollen, sind bei uns natürlich herzlich willkommen“, sagt er.

Aktuell sieht sich Mathias Schuck mit seiner Gruppe immer noch im Grundlagentraining, das heißt vor allem Akrobatik. „Bevor das nicht stimmt, brauchen wir keine fortgeschrittenen Ringertechniken erlernen“, findet er. Doch die ersten Erfolge bei den Turnieren zeichnen sich ab. Zuletzt sicherten sich Grimmener Ringer bei einem Turnier in Demmin bereits Norddeutsche Meistertitel. Der Ringer-Trainer kann sich perfekt in die Gedankenwelt seiner Trainings-Kinder hineindenken. „Ich war immer aufgeregt als Kind. Auch als Erwachsener war ich im Ring immer emotional, habe nach jedem gewonnenen Kampf vor Freude geheult. Das musste einfach raus. Dabei war es enorm wichtig, einen Trainer an der Seite zu haben, der einem Halt und Unterstützung gibt.Das will ich auch sein - eine Bank, an der sich die Kinder im Wettkampf festklammern können“, erklärt er.

Zudem ist er aber der Meinung, dass eine gewisse Strenge, die er selbst im Training auch erlebt habe, nicht fehlen dürfe, um erfolgreich zu sein. „Das Wichtigste für mich ist, mit den Kindern kindgerecht umzugehen, keinen Leistungsdruck aufzubauen und den Sportlern Respekt und Geborgenheit zu vermitteln“, sagt der Grimmener.

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Raik Mielke

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