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Tourismus

Darum liegt in Dierhagen ein Boot an der Landstraße

Dierhagens Bürgermeisterin Christiane Müller tauft die „Ostseebad Dierhagen“.

Dierhagens Bürgermeisterin Christiane Müller tauft die „Ostseebad Dierhagen“.

Dierhagen. Mehr Aufmerksamkeit will das Ostseebad Dierhagen bei Autofahrern auf der L 21 für den Ort wecken. Darum wurde ein altes Fischerboot an der Durchgangsstraße platziert, um den durchreisenden Verkehrsteilnehmern zu signalisieren, sie sind in Dierhagen. Der Ortsname wird in Kürze auf einem großen Segel prangen. Bürgermeisterin Christiane Müller hat das Boot mit einer kräftigen Sektdusche getauft, das knapp 20 Jahre lang vom Dierhäger Fischer Rainer Fürstenberg auf dem Saaler Bodden als Transportboot zwischen den langen Reusen und dem Festland genutzt wurde. Der Kurbetrieb hat den Kauf des Bootes sowie dessen Aufarbeitung und die Herrichtung des landseitigen Liegeplatzes mit rund 10 000 Euro finanziert.

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Gebaut wurde das Boot im Jahr 1950 an Rügens Südküste, so Rainer Fürstenberg während der Einweihung am Freitag. Damals hatte das Boot den Charakter eines Zessenbootes, erinnerte der letzte aktive Fischer in Dierhagen. Er habe das Boot 1986 während einer Tour zum Heringsfischen im Greifswalder Bodden am Biertisch per Handschlag erworben. Jahre nach der Wende habe er das Boot ausgemustert, jahrelang stand es in einer Halle des Dierhäger Hafenmeisters, bevor es zuletzt sein Dasein auf dem Areal einer inzwischen geschlossenen Fischräucherei in Altheide fristete.

Problematische Suche nach Liegeplatz

Größtes Problem war bei dem Vorhaben die Standortfindung. Denn am liebsten hätte die Kommune das Boot gut sichtbar im Bereich der Kreuzung platziert. Doch die Straßenbauverwaltung hatte kein Einsehen und pochte auf einen Abstand von wenigstens 20 Metern zur vielbefahrenen L 21, wie Guido Keil, Vorsitzender des Dörpvereins und Chef des Bauausschusses der Dierhäger Gemeindevertretung, sagte.

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Das Boot liege nun vor allem für Fahrer Richtung Ribnitz-Damgarten kommend ein wenig versteckt. Allerdings sei es den Mitarbeitern des Dierhäger Bauhofes gelungen aus der einstigen Schmuddelecke ein ansprechendes Areal zu machen.

Von Timo Richter

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