Barth

Hunderte tote Fische in der Barthe

Hunderte tote Fische treiben in der Barthe.

Hunderte tote Fische treiben in der Barthe.

Barth. Der Anblick ist erschreckend: Hunderte tote Fische treiben derzeit in der Barthe. Die ersten Fälle seien dem Landkreis Vorpommern-Rügen am Mittwoch gemeldet worden. Der Pächter des Gewässers, der Landesanglerverband (LAV), sei am Donnerstag über das Fischsterben in der Barthe informiert worden. „Wir nehmen die Sache sehr ernst, aber bisher kennen wir die Ursache noch nicht“, berichtet Mario Voigt, der beim LAV für die Bereiche Umwelt, Natur und Artenschutz zuständig ist, am Freitag auf OZ-Nachfrage.

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Erste Vermutungen würden von einem Sauerstoffmangel ausgehen. Der Landkreis habe bereits Proben entnommen, aber bisher keine Verunreinigungen des Wassers feststellen können. Auch die Wasserschutzpolizei sei über den Vorfall informiert worden.

Sauerstoffmangel durch Warmwetter

Da es in den vergangenen Tagen sehr heiß gewesen sei, sei es sehr wahrscheinlich, dass die Fische an Sauerstoffmangel gestorben seien, meint Mario Voigt. Auch Olaf Manzke, Pressesprecher des Landkreises, bestätigt dies: „Das ist ein Phänomen, was alle Jahre bei Warmwetter immer wieder auftaucht. Und zwar vor allem in der Laichzeit. Denn zum Laichen ziehen sich die Fische in flache Stellen des Gewässers zurück. Dort ist das Wasser wärmer und der Sauerstoffgehalt noch niedriger.“ Wenn massenhaft tote Tiere im Wasser schwimmen, sei die Ordnungsbehörde vor Ort dafür zuständig, die Fische zu beseitigen.

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Anika Wenning

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