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Ahrenshagen-Daskow

Klarer Sieg für Sandra Schröder-Köhler

Bei der Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Ahrenshagen-Daskow konnte Sandra Schröder-Köhler 86,2 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen.

Bei der Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Ahrenshagen-Daskow konnte Sandra Schröder-Köhler 86,2 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen.

Ahrenshagen-Daskow. Die Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Ahrenshagen-Daskow (Vorpommern-Rügen) ist entschieden: Einzelbewerberin Sandra Schröder-Köhler konnte 86,2 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Ihr Gegenkandidat René Wegner, der ebenfalls als Einzelbewerber antrat, erhielt 13,8 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 40,7 Prozent. Sandra-Schröder-Köhler zeigte sich gestern Abend freudig überrascht über das sehr klare Wahl-Ergebnis. Beide ins Rennen gegangenen Kandidaten gehören der aktuellen Gemeindevertretung Ahrenshagen-Daskows an, Schröder-Köhler als 2. stellvertretende Bürgermeisterin und Wegner als Gemeindevertreter.  Als neues Gemeindeoberhaupt wird die 40-Jährige allerdings nur für ein Jahr fungieren. Der Grund: Der bisherige Amtsinhaber Hagen Oehlckers hatte das Amt zum 30. September niedergelegt. Bereits seit Mitte 2017 hatte er seine Tätigkeit als Bürgermeister aus gesundheitlichen Gründen ruhen lassen müssen. Aus diesem Grunde war eine vorgezogene Bürgermeisterwahl notwendig. Die turnusmäßige Kommunalwahl mit der Wahl sämtlicher Gemeindevertretungen und Bürgermeister in Mecklenburg-Vorpommern findet erst im Frühjahr kommenden Jahres statt.

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Begonnene Vorhaben werden weiter vorangetrieben

„Mit diesem deutlichen Ergebnis der gestrigen Wahl im Rücken könnte ich mir gut vorstellen, auch bei der Kommunalwahl im Frühjahr 2019 anzutreten“, sagte Sandra Schröder-Köhler gestern. Das eine Jahr, das jetzt erst einmal als Bürgermeisterin vor ihr liege, wolle sie nutzen, um begonnene Vorhaben weiter voranzutreiben. Ganz oben auf der Liste stehe die Modernisierung der Kita. „Das ist für unsere Gemeinde ein Großprojekt, da warten wir auf den schriftlichen Fördermittelbescheid.“ Ein sehr wichtiges Thema sei auch die Grundschule Ahrenshagen. Hier gebe es zum Jahreswechsel einen Leiterwechsel. Was man als Schulträger tun könne, damit dieser Wechsel reibungslos verläuft, wolle man tun. „Wir stehen als Gemeinde in engem Kontakt mit dem Schulverwaltungsamt und werden dem neuen Leiter bzw. der neuen Leiterin jegliche Unterstützung anbieten.“ In den Startlöchern stehe man in Sachen Breitbandausbau.  Als Bürgermeisterin werde sie sich in enger Zusammenarbeit mit den Gemeindevertretern auch intensiv mit dem Thema Feuerwehr befassen. „Da müssen wir aber erst einmal die Brandschutzbedarfsplanung abwarten.“

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Edwin Sternkiker

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