Bad Sülze

Kommandowechsel in der Recknitztal-Kaserne

Oberstleutnant Siegfried Domabyl (v.l.), Oberst Arnt Kuebart und der neue Kommandeur Oberstleutnant Jan-Henrik Suchordt.

Oberstleutnant Siegfried Domabyl (v.l.), Oberst Arnt Kuebart und der neue Kommandeur Oberstleutnant Jan-Henrik Suchordt.

Bad Sülze. Nach fast genau zwei Jahren hat das Kommando der in der Recknitztal-Kaserne Bad Sülze stationierten Flugabwehrraketengruppe 24 (FlagRagGrp 24) der Bundeswehr abermals gewechselt. Der bisherige Kommandeur, Oberstleutnant Siegfried Domabyl, legte gestern seine Aufgabe feierlich in die Hände von Oberstleutnant Jan-Henrik Suchordt. Der 42-Jährige war zuletzt Referent im Bundesverteidigungsministerium. Domabyl wechselt nach Ulm zum Multinationalen Kommando Operative Führung.

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„Soldaten haben den Anspruch, von den Besten geführt zu werden“, sagte Arnt Kuebart, Kommodore des Flugabwehrraketengeschwaders 1, der das Kommando vom bisherigen an den neuen Kommandeur übergab. Siegfried Domabyl sei dieser Verantwortung in einzigartiger Weise nachgekommen.

Rückblick auf Türkei-Einsatz

Kuebart lobte nicht nur seine Verdienste um den Patriot-Türkei-Einsatz, der Anfang 2016 endete, sondern auch um die Fortschritte bei der Integration der Recknitztal-Kaserne in die Region und die Betreuung der Soldaten. So stehen beispielsweise in der Bad Sülzer Kindertagesstätte ab September fest reservierte Plätze für Kinder der Bundeswehrangehörigen zur Verfügung.

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Domabyl betonte, dass der Einsatz in der Türkei eine hohe Belastung für Mensch und Material gewesen ist. Es sei aber auch beeindruckend gewesen, wie professionell sich die Soldaten in der Flüchtlingshilfe eingesetzt hätten. Der neue Kommandeur Jan-Henrik Suchordt trat 1994 in die Bundeswehr ein, hat Politikwissenschaft studiert und war unter anderem Staffelchef der Flugabwehrraketengruppe 22 in Penzing und Dezernatsleiter der 2013 aufgelösten Luftwaffendivision in Birkenfeld.

In Bad Sülze sind rund 600 Soldaten stationiert, die am Flugabwehrraketen-System „Patriot“ ausgebildet werden.

Robert Niemeyer

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