Barth

Papenhof nicht vor 2022 fertig

Der Papenhof in Barth soll zu einem Museum umgebaut werden.

Der Papenhof in Barth soll zu einem Museum umgebaut werden.

Barth. Es ist ein Projekt, das die Barther noch lange begleitet wird – der Umbau des Papenhofes zum Museum. Rund fünf Millionen kostet dieses Vorhaben. „Aber es ist gelungen, dass das Geld zu 95 Prozent von außen kommt“, erklärte der Leiter des Vineta-Museums, Dr. Gerd Albrecht am Montagabend bei der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Kultur. „Es sind beträchtliche Bundesmittel und Mittel aus dem Land, die in dieses Projekt fließen.“ So habe allein das Land rund 2,5 Millionen Euro zugesagt. Zahlreiche Gespräche seitens der Stadt seien dafür notwendig gewesen, während in der Zwischenzeit am Museumskonzept weitergearbeitet wurde. So stehe mittlerweile auch ein Konzept für die Außenanlagen, die ebenfalls einen Einblick in die Geschichte des Papenhofes, der 1492 gebaut wurde, geben werden. Neben einem mittelalterlichen Garten werde ein herrschaftlicher und ein bürgerlicher Garten entstehen.

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Dass das momentan allerdings alles noch Zukunftsmusik ist, zeigt der Zeitplan, den Bauamtsleiter Manfred Kubitz auf Nachfrage darlegte. „So ein großes Projekt umzusetzen, ist sehr schwierig, weil einen die Bürokratie erschlägt“, erklärte der Bauamtsleiter. Ziel sei es, im Herbst 2019 mit den Arbeiten zu beginnen. Doch zuvor müsse noch einiges geklärt werden. Denn die Stadt benötige zunächst die Fördermittelbewilligungen von Bund und Land. „Die werden allerdings erst erstellt, wenn die baurechtliche Prüfung abgeschlossen ist. Die müsste Ende Februar durch sein“, sagte Manfred Kubitz. Das Prüfungsergebnis werde dann zum Bund und zum Land geschickt und dort werde es noch einmal geprüft. „Wir rechnen frühestens im Sommer mit dem Bewilligungsbescheid“, sagte Manfred Kubitz. „Dann könnten wir Ende Juli die Gewerke ausschreiben. Das dauert aber auch acht bis zehn Wochen.“

Die Bauarbeiten würden vom Landesamt für Denkmalpflege begleitet. Eine Bauzeit von zweieinhalb Jahren sei realistisch. „Wir könnten im Frühjahr oder Sommer 2022 eröffnen“, sagte der Bauamtsleiter. „Das wäre sportlich und sehr gut.“ Doch viel mehr Zeit bleibt der Stadt auch nicht. Denn die Fördermittel müssen nach Auskunft von Manfred Kubitz bis Ende 2020 verbraucht sein.

Anika Wenning

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