Ahrenshoop

Pipipause nur noch mit Parkschein

Die Zufahrt zum Parkplatz am Einkaufsmarkt in Ahrenshoop wird Ende kommender Woche mit einer Schranke gesichert.

Die Zufahrt zum Parkplatz am Einkaufsmarkt in Ahrenshoop wird Ende kommender Woche mit einer Schranke gesichert.

Ahrenshoop. Freies Pinkeln während der Durchreise ist in Ahrenshoop (Vorpommern-Rügen) bald nicht mehr möglich. Vor allem die öffentliche Toilette direkt neben dem Busparkplatz hat sich in der Vergangenheit vor allem bei Busunternehmen als willkommener Stopp für eine Pipipause erwiesen. Das wird nun „beschrankt“. Erst nach Passieren der so gesicherten Zufahrt – die Ausfahrt ist nur nach Lösen eines Parkscheins möglich – können Fahrzeuge die Stellplätze am Einkaufsmarkt erreichen. Ziel der Maßnahme, die unter der Bezeichnung Parkleitsystem firmiert, ist es, die Einnahmen aus den Parkgebühren zu sichern.

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Ende kommender Woche soll die Schrankenanlage installiert werden, sagt der erste stellvertretende Bürgermeister Benjamin Heinke (CDU). Sämtliche Fahrzeugführer müssen dann die Anlage passieren, um auf den Parkplatz zu kommen. Die Zufahrten vor der Schranke und über den Parkplatz des Einkaufsmarktes werden geschlossen. Für Heinke steht bei dieser Maßnahme mehr als nur das Verhindern von kostenfreien Pinkelpausen im Vordergrund.

Dennoch: Dreimal täglich werden die öffentlichen Toiletten in Ahrenshoop gereinigt. Die hohe Qualität der stillen Örtchen „hat sich bei Busunternehmen herumgesprochen“, sagt Kurdirektor Roland Völcker.

In der Vergangenheit standen zuweilen bis zu fünf Busse auf dem Parkplatz. Der bietet aber nur Platz für drei Busse. Die Gefahr ist, dass der Parkplatz kaputtgefahren werde, weil nur die ausgewiesenen Flächen für das Befahren mit den schweren Fahrzeugen ausgelegt sei. Alle Fahrzeuge, die künftig auf den Parkplatz fahren, werden automatisch gezählt. Die Kommune investiert in das Vorhaben einen im oberen Bereich angesiedelten fünfstelligen Betrag.

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Fast fertig ist dagegen schon das neue Buswartehäuschen im Ortsteil Nienhagen. In den Ersatz des alten finstren Unterstandes hat die Gemeinde rund 27 000 Euro gesteckt. Laut Benjamin Heinke kommt das neue Wartehäuchen bei den Einheimischen richtig gut an, „ich habe nur positive Resonanz erhalten“.

Gebaut wurde und wird außerdem am Haupt-Rettungsturm der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft. Weil den Wasserrettern laut des ersten stellvertretenden Bürgermeisters „Gutes und Positives“ geboten werden soll, wird die Unterkunft in Sichtweite zur Kurverwaltung saniert und erweitert. Noch in diesem Jahr, so der Plan, sollen die Arbeiten an dem Rettungsturm vollendet werden.

Größtes Projekt derzeit ist der Straßenbau „Am Strom“. Außerdem wurden die Entwässerungssysteme im Koppelweg und Bernhard-Seitz-Weg verbessert.

Timo Richter

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